Besuch von Uwe Lyko und Herbert Knebel

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Erkelenz. Auch beim vorerst letzten Besuch, den Christian Pape begrüßen durfte, war die Stadthalle in Erkelenz wieder ausverkauft. Kein Wunder, erwartete er mit Herbert Knebel „den Mann hinter dem bekanntesten Kassengestell Deutschlands”, genauer gesagt Uwe Lyko, den Erfinder und Darsteller des bekannten Ruhrpott-Rentners.

Nach einem Medley mit Heino-Liedern kam der Mann, den man auf den ersten Blick nicht erkannt hätte. Denn ohne seine typische Mütze, die Herbert-Wehner-Gedächtnis-Jacke und die riesigen Glasbausteine auf der Nase ist Uwe Lyko nicht zu erkennen. Und er hat auch so gar nichts vom Nörgelrentner, in dessen Haut er seit 22 Jahren schlüpft.

Zu verdanken hat das Publikum den typischen Knebel-Look niemand Geringerem als Helge Schneider. Denn dessen Prinz-Heinrich-Mütze, die Lyko in einem Proberaum fand, setzte das I-Tüpfelchen auf die Kunstfigur Knebel. Der Name stammt übrigens aus dem Telefonbuch und wurde von einem Bandkollegen Lykos blind ausgewählt.

Die Zuschauer erfuhren aber auch sonst viel Wissenswertes über den Mann hinter der Maske. Zum Beispiel, dass er Kulturbotschafter der Kulturhauptstadt Essen ist, „weil ich da nichts zu machen brauche”.

Eigentlich wollte er Punksänger werden, was glücklicherweise nicht klappte. Seine Kindheit bezeichnete der in Duisburg geborene Musiker und Kabarettist als „ein einziges Fußballspiel, das von der Schule unterbrochen wurde”.
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