Besonderer Tag für Freunde des stillen Hobbys

Von: kkli
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Eröffnung der Briefmarkenausstellung im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule mit (v.r.n.l.) F.J. Breuer, Gerhard Hilgers, Gisela Hohm und Mitgliedern der Jury sowie Alfred Schulz (2. Preisträger). Foto: Breda

Wassenberg. Die diesjährige Ausstellung „Offene Klasse” der Briefmarkenfreunde Birgelen im Bund Deutscher Philatelisten, verbunden mit dem Großtauschtag im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule war ein besonderes Ereignis für die Freunde dieses stillen Hobbys mit besonderem Anspruch.

Selbst aus dem Großraum Essen, aus Moers, Viersen, Mönchengladbach und Aachen kamen die Aussteller und Interessenten. Die gezeigten Ausstellungen, die von Ausstellungsleiterin Gisela Hohm betreut wurden, waren ausnahmslos von besonderer Qualität. Da gab es viele hoch interessanten Themen, die von den Sammlern hervorragend gesammelt, geordnet und dargestellt wurden. Dass sie eine Menge Wissen vermitteln, zeigten auch die Ausstellungen der Arbeitsgemeinschaft junger Philatelisten der Gesamtschule Wassenberg, die mit einer Anerkennungsurkunde bedacht wurden. Die sieben jungen Philatelisten erhielten auch ein besonderes Präsent. Die Gruppe wird geleitet von Sepp Becker.

Die Jury hatte es nicht leicht, die dargestellten Themen zu bewerten. Mitglieder des VdK-Vorstandes aus Birgelen nahmen die Bewertungen vor. Den 1. Preis erhielt Franz-Josef Breuer für seine Ausstellung „Rotes Kreuz”. Diese wurde bereits in Graz/Österreich von Seiten der Arbeitsgemeinschaft „Rotes Kreuz” prämiert, der Breuer auch persönlich angehört. Den 2. Preis erhielt Alfred Schulz aus Rheydt für die Ausstellung „Luxemburg”, für die seitens des Partnerschaftskomitees Wassenberg bereits eine besondere Urkunde überreicht wurde für die Förderung des „Europa-Gedankens”.

Alfred Schulz, der zum fünften Mal in Wassenberg teilnahm, ist gebürtiger Rheinländer, jedoch durch Heirat in Differlingen in Luxemburg eine neue Heimat fand und diese in vielen Facetten - auch mit Schilderungen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit - erfasst hat. Den 3. Preis der Ausstellungen erhielten Dr. Paul Gotzen und Helmut Flecken (früher Wassenberg, jetzt in Nettetal wohnhaft) für die Ausstellung „Altgeld aus aller Welt”. Diese Ausstellung umfasst mehr als 100 Scheine aus 60 Ländern, die nicht mehr in Umlauf sind. Für Deutschland schloss die Serie mit dem Ende des Deutschen Kaiserreiches im Jahre 1918.
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