Kreis Heinsberg - Besondere Kunst mit „4 Positionen“ in der Sparkasse

Besondere Kunst mit „4 Positionen“ in der Sparkasse

Von: agsb
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Kunst in der Kreissparkasse: Dr. Richard Nouvertné (3. v. r.) vom Vorstand und Filialdirektor Hans-Werner Klems (r.) sowie Kunsthistorikerin Alexandra Simon-Tönges (l.) mit Katharina Sauer, Marlen Krings, Ingeborg Voormanns und Ingo Veltum (v. l. n. r.) bei der Eröffnung der Ausstellung in Heinsberg. Foto: agsb

Kreis Heinsberg. „Seit Jahren ist es unser Anliegen, unsere modernen Kundenhallen für Ausstellungen verschiedenster Art zur Verfügung zu stellen.“ Mit diesen Worten eröffnete Dr. Richard Nouvertné vom Vorstand der Kreissparkasse die Ausstellung „4 Positionen“ in der Filialdirektion des Geldinstituts in Heinsberg an der Hochstraße.

Viele Gäste konnte Nouvertné willkommen heißen. Ein besonderer Willkommensgruß galt dem Bürgermeister der Stadt Heinsberg, Wolfgang Dieder. Mit Marlen Krings aus Waldfeucht-Haaren, Katharina Sauer aus Wassenberg, Ingeborg Voormanns aus Erkelenz und Ingo Veltum aus Hückelhoven präsentieren vier Mitglieder des Übach-Palenberger Künstler-Forums Schloss Zweibrüggen in dieser Ausstellung Kunstvielfalt.

Nouvertné sprach ein besonderes Kunstwerk an. Die Kreissparkasse Heinsberg hatte sich vor einigen Jahren dazu entschlossen, ihre neue Sparkassen-Card im Sonderlayout mit einem unverwechselbaren und zur Region passenden Motiv zu verschönern. Dazu war ein Wettbewerb gestartet worden, Künstler konnten Vorschläge für das Motiv vorstellen. Dabei überzeugte ein Motiv von Ingeborg Voormanns die Jury; mittlerweile hat diese Karte mehr als 120.000 Benutzer.

Alexandra Simon-Tönges, Kunsthistorikerin aus Aachen stellte die vier Künstler den Gästen bei der Eröffnung der Ausstellung. Zuvor würdigte die Expertin das besondere Engagement der Kreissparkasse Heinsberg.

„Es ist für Künstler nicht so einfach, ihre Werke einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren, daher ist die Präsentation von Kunst an einem Ort mit regem Publikumsverkehr immer eine besondere gute Gelegenheit, die Kunst ihrem eigentlichen Zweck zuzuführen: der Betrachtung. Die KSK leistet hier einen wichtigen kulturellen Beitrag“ so Alexandra Simon-Tönges.

Bei den Arbeiten von Ingeborg Voormanns erkannte die Kunsthistorikern eine Liebe zu Landschaftsmotiven, sprach von unglaublich kraftvollen und energiegeladenen Werke mit einem kontrastreichen Zusammenspiel von warmen und kalten Farben. Voormanns Bilder entstehen schwerpunktmäßig in Öl, Acryl und Aquarelltechnik. Ihre naturalistische, impressionistische wie abstrakte und realistische Malweise findet sich in oftmals farblich sehr akzentuierten Bildern.

Katharina Sauer habe sich nicht auf eine Technik oder bestimmten Stil spezialisiert, sondern probiere gerne verschiedene Maltechniken aus, sagte die Rednerin. Sauer arbeite ganz frei von der weit verbreiteten Vorstellung, dass ein Künstler seinen ganz eigenen Stil entwickeln müsse. Sie bevorzuge die Vielfalt und wende sich immer wieder neuen Motiven. Sauer malt Landschaftsbilder in Aquarelltechnik, aber auch Bilder in Öl, Acryl und Pastellkreide. Sie fertigt aber auch Skulpturen.

Bei Marlen Krings sah Alexandra Simon-Tönges einen ganz anderen Ansatz. „Sie macht das sichtbar, was mit dem Auge nicht wahrnehmbar ist. Das Unsichtbare ist ihr Thema, es sind Visionen, Gefühle und Gedanken, denen sie malerisch ein Gesicht verleiht“, wurde dem Publikum vermittelt. Gemäß ihrem Motto „Worte malen Bilder – Bilder schreiben Worte“ erarbeitet sie Zyklen von Texten und Bildern, die zumeist abstrakt oder teilabstrakt in Mischtechnik entstehen.

Bei den Werken von Ingo Veltum stellte die Kunsthistorikerin seine Suche nach dem Eigenleben von Material und Farbe heraus sowie das Experimentieren mit Substanzen wie Sand, Spachtelmasse, Steinmehl, Farbpigmenten und Metallpulver. Ohne den Menschen abbildhaft darzustellen, würden die Gestalten surreal und fantastisch wirken und traumhaft durch brüchige Materialschichten brechen. Seine Inspiration durch die Umwelt drückt er in Malerei, Holzdruck und Bildhauerei aus.

Bis zum 10. Juni sind die „4 Positionen“, die Kunstwerke der vier Mitglieder des Künstler-Forums Schloss Zweibrüggen, in der KSK-Kundenhalle in Heinsberg zu bewundern.

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