Berufsorientierung steht im Blickpunkt

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Kreis Heinsberg. Insgesamt knapp 80 000 Euro sollen in den nächsten Wochen und Monaten an 15 Schulen im Kreisgebiet ausgezahlt werden, teilte das Regionale Bildungsbüro des Kreises Heinsberg mit. Im Rahmen der Initiative „Zukunft fördern”.

Vertiefte Berufsorientierung gestalten” hatten sich die Schulen bei der Stiftung „Partner für Schule NRW” beworben und haben nun die entsprechenden Bewilligungsbescheide erhalten.

Nachfrage immer noch sehr hoch

Die Nachfrage der allgemeinbildenden, weiterführenden Schulen nach Unterstützung sei auch im fünften Projektjahr der landesweiten Initiative immer noch sehr hoch, erklärte das Regionale Bildungsbüro. Für die einzelnen Fördermodule, die von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes getragen beziehungsweise finanziert werden, haben sich in Nordrhein-Westfalen für das Projektjahr 2012 mehr als 1400 Schulen beworben, wovon sich nunmehr insgesamt 1045 über Fördermittel freuen können.

Nach dem Erhalt der Bewilligungsbescheide können jetzt die teilnehmenden Schulen aus dem Kreis Heinsberg mit der Umsetzung der entsprechenden Berufs- und Studienorientierungsmaßnahmen beginnen.

Vom Camp bis zum Praktikum

Auch Landrat Stephan Pusch freute sich, dass jeweils vier Förder-, Haupt- und Realschulen sowie zwei Gesamtschulen und ein Gymnasium Fördermittel erhalten werden. Vor allem die Durchführung eines Berufsorientierungscamps als eine von vielen Maßnahmen stand bei immerhin acht Schulen ganz oben auf der Wunschliste.

Daneben waren aber auch die Einrichtung eines Berufsorientierungsbüros und die Durchführung von Kompetenzfeststellungsverfahren gefragte Module, die jeweils zweimal beantragt wurden. Schließlich werden noch ein Theaterpädagogisches Berufswahltraining, ein Duales Orientierungspraktikum und das Modul Berufsorientierung an Förderschulen von der Stiftung Partner für Schule NRW gefördert, so die Informationen vom Bildungsbüro.

Landesweiter Vergleich

Im landesweiten Vergleich der insgesamt 31 Kreise und 23 kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen liegt der Kreis Heinsberg mit fast 80 000 Euro an Fördergeldern im Verhältnis von Fördersumme zur Einwohnerzahl auf einem der obersten Ränge bei der Verteilung der Gelder an die Schulen.

Welche Schulen erhalten Fördermittel?

Auf Anfrage teilte die Pressestelle des Kreises Heinsberg mit, welche 15 Schulen Fördermittel erhalten: Janusz-Korczak-Schule Geilenkirchen, Peter-Jordan-Schule Hückelhoven, Rurtal-­Schule, Don-Bosco-Schule Oberbruch, Hauptschule Heinsberg, Hauptschule Oberbruch, Hauptschule Wegberg, Hauptschule Erkelenz, Realschule Übach-Palenberg, Realschule Ratheim, Realschule Oberbruch, Realschule Geilenkirchen, Willy-Brandt-Gesamtschule Übach-Palenberg, Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg und Cusanus-Gymnasium Erkelenz.

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