Benefiz-Konzert von Heinz Rudolf Kunze bringt 8000 Euro

Von: kkli
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Wassenberg. Heinz Rudolf Kunze, einer der Großen der deutschen Musikszene seit den 80er Jahren, nach Wassenberg zu holen, war nur dank persönlicher Beziehungen von Pfarrer Dr. Titus Reinmuth, Vorsitzender der Ökumenischen Hospizinitiative „Regenbogen”, möglich geworden.

Pfarrer Reinmuth kennt den in Espelkamp geborenen Heinz Rudolf Kunze von gemeinsamen Studientagen in Berlin. Der Komponist vieler berühmter Lieder - auch für andere namhafte Sänger hat er getextet und komponiert - ist unter anderem als Honorarprofessor für Liedgestaltung an der Hochschule Osnabrück tätig. Seine Live-Auftritte mit Musik und literarischen Beiträgen sind inzwischen Legion. In Wassenberg trat er mit seinem Programm „Räuberzivil” in der Kreuzkirche auf, die mit ihrer Holzvertäfelung beste akustische Voraussetzungen bietet.

Das kommt Heinz Rudolf Kunze entgegen, der seine alten und neuen Hits „unplugged” darbot, also rein akustisch mit Stimme und Instrumenten ohne jedwede Studio-Bearbeitung und dicke Kabelschnüre. Zusammen mit Wolfgang Stute (Gitarre, Perkussion) und Hajo Hoffmann (Geige und Mandoline) ging ein musikalisches Feuerwerk vom erhöhten Sitz in den kirchlichen Konzertraum.

Eine Riesenüberraschung war der jüngere Hajo Hoffmann als Geiger, der eine phantastische Rock-Nummer spielt wie der junge Star David Garrett, der zurzeit auch in seinem Geburtsland Deutschland als Stargeiger agiert. Das Spezialgebiet von Heinz Rudolf Kunze sind seine literarischen Texte. Er erzählt vom ganz alltäglichen Leben mit seinen Höhen und Tiefen; er geht auch andeutungsweise in die politische Richtung. Am wichtigsten aber in der Kreuzkirche war das musikalische Programm, das sich als von ganz großer Klasse erwies.

Das Benefizkonzert wurde kräftig gesponsert von einigen Institutionen und Unternehmen aus dem Kreisgebiet, vor allem aber in der Einnahmeseite getragen von den Eintrittsgeldern der mehr als 350 Besucher. Als Reinerlös sind rund 8000 Euro zusammengekommen. Sie gehen komplett an das Hospiz „Regenbogen” als Hilfswerk in unserem Kreisgebiet für Schwerkranke und Sterbende, und zwar für neue Kurse für Ehrenamtliche und eine Gruppe für trauernde Kinder und Jugendliche, die ins Leben gerufen werden soll.

Pfarrer Titus Reinmuth dankte Heinz Rudolf Kunze und den Mitgestaltern Wolfgang Stute und Hajo Hoffmann für das Engagement im Dienste schwer kranker Mitbürger. Der Dank gehörte auch den vielen Besuchern, die das Benefizkonzert durch ihren Besuch und ihre Begeisterung mitgetragen haben. Nicht zuletzt dankte Dr. Reinmuth auch den vielen Helfern und Helferinnen, die durch ihren persönlichen Einsatz in der Vorarbeit und im Kirchenbereich zum Erfolg beigetragen haben.
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