Beim Klimaschutzkonzept gerät die Stadt in Zeitnot

Von: Monika Baltes
Letzte Aktualisierung:

Wegberg. Auf Antrag der CDU-Fraktion befasste sich der Rat der Stadt Wegberg mit dem Thema, im Bereich der Totenhalle des Wegberger Friedhofs ein Konzept für die Herstellung eines Kolumbariums zu erarbeiten.

Ein Kolumbarium ist ein oberirdisches Bauwerk mit Kammern für die Aufbewahrung von Urnen.

Die CDU begründet ihren Antrag damit, dass die Erfahrungen auf den Friedhöfen der Nachbarkommunen zeigen, dass in der Bevölkerung der Wunsch für die Bestattung der Angehörigen in einem Kolumbarium stetig wächst. Auf dem Wegberger Friedhof würden die Verwahr- beziehungsweise Kühlräume kaum noch genutzt, da die Bestatter eigene Kühlräume vorhalten.

Auch die persönliche Verabschiedung vom Verstorbenen erfolge in de Regel in ansprechenden Räumlichkeiten beim Bestatter.

So könnten die Räumlichkeiten an der Totenhalle für eine neue Nutzung umgestaltet werden. Die Stadt Wegberg könne mit der Schaffung eines Kolumbariums das Angebot der Bestattungsformen erweitern und die vorhandenen Räumlichkeiten sinnvoll nutzen.

Dabei verweist die CDU auf das anschauliche Beispiel auf dem Friedhof der Stadt Erkelenz.

Weitere Kolumbarien gibt es in Lövenich und Wassenberg. Der Rat verwies den Antrag zur Beratung in den Haupt- und Finanzausschuss. Ebenfalls im Mittelpunkt der Beratungen stand das Energiepolitische Arbeitsprogramm der Stadt Wegberg.

Seit 2008 nimmt Wegberg am „european energy award” (EEA) teil, einem prozessorientierten Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsverfahren für Kommunen, teil. Im Rahmen des EEA werden die Klimaschutzaktivitäten der Kommune analysiert und der Ist-Zustand bewertet, Fortschritte werden regelmäßig überprüft. Das von der Verwaltung vorgeschlagene Arbeitsprogramm zeigt die für die nächsten Jahre geplanten Maßnahmen in sechs zentralen Handlungsfeldern auf, für das kommende Jahr wurde hieraus ein Maßnahmenplan extrahiert.

Die Umsetzung der Projekte wird durch das Energieteam der Stadt koordiniert. Ratsfrau Sandra Nelsbach (Freie Wähler) meldete Beratungsbearf an und bat um Verschiebung der Entscheidung. Bürgermeister Pillich wies darauf hin, dass die Zeit dränge, um entsprechende Fördermittel in Anspruch nehmen zu können.

Aufgrund der haushaltstechnischen Probleme, habe man das Klimaschutzkonzept, für das ein Bewilligungsbescheid für Fördermittel bereits vorliege, bisher nicht in Auftrag geben können. Der Rat beschloss daraufhin das energiepolitische Arbeitsprogramm.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert