Beim G&V in Heinsberg soll jetzt alles rund laufen

Von: Rainer Herwartz
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Peter Gering verliert trotz gu
Peter Gering verliert trotz guter Entwicklung auf Heinsbergs Flaniermeile Hochstraße auch die Nebenstraßen nicht aus dem Blick. Foto: Herwartz

Heinsberg. Eigentlich läuft es wohl ganz rund im Heinsberger Gewerbe- und Verkehrsverein. Dieser Eindruck entsteht zumindest bei einem Gespräch mit dem neuen Vorsitzenden Peter Gering. „Es macht mir sehr viel Spaß, und mittlerweile haben wir beim monatlichen Jourfix sogar schon ein echtes Platzproblem.”

Das sei nicht immer so gewesen. Das Interesse und der Beteiligungswille der Mitglieder an den Aktivitäten ihres Vereins hat offenbar zugenommen, so dass die Arbeit und Ideenfindung am Ende nicht immer an den „üblichen Verdächtigen” hängen bleibt.

Einen „Rundlauf” will der Gewerbeverein bald auch in der Innenstadt erreichen - „zum Zwecke der Attraktivierung des so genannten B-Bereiches”, wie es Gering formuliert. Apfelstraße, Obere Hochstraße, Klostergasse, Patersgasse und Liecker Straße hat der Verein dabei ins Auge gefasst.

Und als ob er den anvisierten Rundlauf auch noch sprachlich untermauern möchte, schiebt Gering gleich nach: „Wir haben beschlossen, einen Runden Tisch einzurichten.”

Noch vor den Sommerferien sollen alle Gewerbetreibenden, Einzelhändler und Hausbesitzer der fünf Straßen hierzu eingeladen werden. Am 23. August hofft der Gewerbevereinsvorsitzende dann auf eine Vielzahl von Gästen und eine ebensolche Fülle spannender Anregungen und Vorschläge, wie sich das angestrebte Ziel erreichen lässt.

Die Stadtverwaltung sitze übrigens gleich mit am Tisch. Das erleichtere natürlich die Frage nach einer eventuellen Umsetzbarkeit mancher Vorstellungen. Schon in der Vergangenheit habe es Wünsche nach einem Beschilderungssystem gegeben, sagt Gering.

Dabei könne es sich um Masten handeln, die ähnlich einem mit Straßenschildern versehenen Pfahl auf die umliegenden Geschäfte hinweise. Grundsätzlich habe die Stadt sich einer solchen Einrichtung gegenüber offen gezeigt. Doch der Bürgermeister erwarte hierzu ein schlüssiges Konzept.

„Einer alleine hat da sicher keine Master-Idee”, glaubt Gering. Deshalb setzt er nicht nur in diesem Punkt auf die Ergebnisse des Runden Tisches. Denn eines steht für den G&V-Vorsitzenden, der selbst ein Geschäft an der stark frequentierten Hochstraße betreibt, fest: „Wenn Geschäfte hier schleichend sterben, kommt das irgendwann auch bei uns an.”

Selbst der Umsatzschub bei den Hochstraßen-Anrainern, der durch die Ansiedlung von Müller und H&M erzielt worden sei, stimmt Gering da auf Dauer nicht zuversichtlich.

Letzteres ist er jedoch, was den nächsten Weihnachtsmarkt in der Kreisstadt und seine Ausgestaltung angeht. Erst vor kurzem habe er alle Beschicker des Weihnachtsmarktes zu einem Gespräch eingeladen, sagt Gering. Dabei ging es um eine Erweiterung des Angebotes für die Besucher, so viel ließ er durchblicken. Genaueres wollte er jedoch noch nicht verraten.

Ach ja, und da war doch noch das Thema Ostpromenadenparkplatz. „Es gibt noch keinen Investor, der eine klare Zusage gemacht hätte”, erklärt Gering. Ob es also den großen Elektronik-Konzern irgendwann an dieser Stelle geben wird, der immer wieder ins Gespräch gebracht und als Ankermieter favorisiert wurde, steht noch in den Sternen.
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