Beim Frühjahrskonzert sind alle Augen auf sie gerichtet

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Machen sich zu Jahresbeginn ein Bild vom Stand des Projektes Bläserklasse: für den Musikverein die Bläserklassenbetreuer Manfred Jansen und Nora Esser, Alliander Kommunikationsleiterin Susanne Schwab, Musikschulleiter Theo Krings, Schulleiterin Marlis Minkenberg und Dirigent Karl Stoffels (v.l.).

Heinsberg-Dremmen. Inzwischen schon im dritten Jahr musizieren die Kinder der Bläserklasse mit ihren Instrumenten an der Dremmener Mariengrundschule. Derzeit bereiten sich die jungen Musiker von Grundschule, Jugendmusikschule und örtlichem Musikverein organisierten Projekts auf ihren Auftritt beim großen Frühjahrskonzert des Musikvereins am Samstag, 24. März, in der Dremmener Mehrzweckhalle vor.

Die Freude an der Musik ist den jungen Bläsern bei den Proben deutlich anzumerken. Sie unterstreichen so nicht nur den Titel des Konzertes „Enjoy music”, sondern zeigen damit wohl auch am besten, wie erfolgreich das Kooperationsprojekt ist.

An zwei Unterrichtsterminen pro Woche erlernen die Kinder ihr Instrument und üben das gemeinsame Spielen im Mini-Orchester. Inzwischen haben alle Kinder des ersten Jahrgangs die Grundschule verlassen und besuchen weiterführende Schulen. Auch nach der Grundschulzeit bietet das Projekt die Möglichkeit mitzumachen. Neben dem Instrumentalunterricht an der Musikschule wird auch für diese Altersgruppe ein Ensemble in Dremmen angeboten.

Die Kinder, die sich im Musikverein engagieren wollen, profitieren dabei weiter von der auch finanziellen Unterstützung durch den Verein. Schon traditionell bietet die Jugendmusikschule an der Dremmener Grundschule zahlreiche Kurse an, die eine zentrale Rolle im musikalischen Leben der Schule spielen. Im Frühjahr 2009 setzten sich die Verantwortlichen von Schule, Musikschule und Musikverein zusammen und beschlossen, die Ressourcen zu bündeln und das Angebot mit einer Bläserklasse zu erweitern.

Die größte Herausforderung stellt dabei, neben der für ein solches Projekt recht kleinen Schulgröße, die Sicherung des ständig notwendigen Nachschubs bei der Instrumentenausstattung dar. Entsprechend dankbar sind die Verantwortlichen den Unterstützern, die sich mit der notwendigen Langfristigkeit in erheblichem Maße und meist still engagieren.

Von Anfang an hat der Stromnetzbetreiber Alliander einen besonderen Schwerpunkt ihres Sponsorings für die Jugendmusikschule gesetzt. Eine große Hilfe war auch die zweijährige Unterstützung durch die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. Diese war der Jugendmusikschule stellvertretend für alle Akteure von einer hochkarätigen Fachjury für ein „mustergültiges Projekt” zur Kooperation von Schule, Musikschule und Laienmusik zugesprochen worden.
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