Beim Forum geht es um Bildung und Begegnung

Von: mabie
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Sie freuen sich über die teils ganz neuen Angebote vom Katholischen Forum für Erwachsenen- und Familienbildung Mönchengladbach und Heinsberg: Marion Höver-Battermann, Ulla Otte-Fahnenstich, Leiter Franz-Josef Unland und Pantea Dennhoven (v. l. n. r.). Fotos (2): Markus Bienwald Foto: Markus Bienwald
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Mit neuem Cover, überarbeiteter Struktur und angepasstem Inhalt geht das Kursprogramm des Katholischen Forums ins Jahr 2016.

Kreis Heinsberg. Die beiden stilisierten Köpfe auf dem Umschlag des neuen Kursprogramms für das Jahr 2016 zeigen es schon bildlich an. „In unserem Programm geht es um Bildung und Begegnung“, so Franz-Josef Unland, Leiter des Katholischen Forums für Erwachsenen- und Familienbildung Mönchengladbach und Heinsberg. Rund 1100 Angebote sind in dem neuen Druckwerk auf knapp 230 Seiten gebündelt.

Und wer jetzt denkt, dass die in diesem Jahr 1500 angebotenen Veranstaltungen, die von gut 25.000 Teilnehmern in der Region wahrgenommen werden, ja eine viel höhere Zahl darstellen, hat nur teilweise Recht. „Erfahrungsgemäß kommen gut 400 weitere Veranstaltungen im Laufe des Jahres hinzu“, so Unland weiter.

So reagiert das Forum auf aktuelle Entwicklungen und Nachfragen, wie sie in diesem Jahr beispielsweise zu einer Vervielfachung der Angebote in Sachen Flüchtlingshilfe geführt haben. Dass diese Dinge im jetzigen Druckwerk noch nicht enthalten sind, sieht Unland nicht als Problem an.

Denn im Zuge der neuen Gestaltung des Forumsprogramms, die zum zehnjährigen Bestehen am 1. Januar auf den Weg gebracht wurde, wird auch der ­Online-Auftritt geändert. „Wir haben im Druck wie im Internet das Erscheinungsbild und die Programmstruktur modernisiert“, erklärt Unland. Einfach und klar soll die neue Designsprache sein, dazu gibt es eine farbcodierte Systematik, die das Auffinden bestimmter Punkte erleichtern soll.

Aber nicht nur das Outfit ist neu, auch inhaltlich gibt es neue Schwerpunkte und Angebote. „Neu ist zum Beispiel eine individuelles Bewerbungstraining, das sich besonders an Jugendliche mit Migrationshintergrund richtet“, so Sozialpädagogin Pantea Dennhoven. Angebote für Flüchtlingshelfer sind ebenfalls im Programm, dazu wurden Anregungen aus Familienzentren aufgenommen, beispielsweise für den richtigen und maßvollen Umgang mit Medien. Zum Thema Flucht macht das Forum neue Angebote, die sich aus den bereits gelaufenen oder derzeit noch aktuellen Kursen ergeben haben, wie Ulla Otte-Fahnenstich weiß.

Im Rahmen der Reihe „Kidix“ für Erziehungsberechtigte und Betreuungspersonen gibt es beispielsweise auch einen neuen Kurs, der sich besonders an werdende oder betreuende Großeltern richtet.

Abschließend soll auch das Themenfeld „Spiritualität“ mehr Raum einnehmen, wie Marion Höver-Battermann betont. „Dazu haben wir mit Lucia Traut eine neue Kollegin ins Team aufgenommen, die diesem Feld mehr Raum geben wird“, unterstreicht Höver-Battermann. Letztlich soll es aber dabei bleiben, dass das Forum sich nicht zum Ziel gesetzt hat, zu missionieren, sondern dabei helfen will, die eigene Spiritualität zu entdecken, wiederzufinden oder neu zu betrachten.

Das breit aufgestellte Programm richte sich an unterschiedliche Zielgruppen in verschiedenen Lebenssituationen, wie Franz-Josef Unland meint. „Angebote für werdende und junge Eltern, Berufstätige, Frauen und ältere Menschen prägen es ebenso wie ein umfassendes pädagogisches Fortbildungs- und Qualifizierungsangebot für pädagogische Fachkräfte“, schließt er.

Und so lassen sich auch im neuen Cover und mit frischem Design die Ziele entdecken, für die das gemeinsame Forum Mönchengladbach und Heinsberg seit dem Start 2006 steht: die Erweiterung eigener Horizonte, die Vertiefung von Erfahrungen und neue Impulse für das eigene Leben.

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