Beim Euro-Jugend-Treff: „Ich habe viele neue Freunde gefunden”

Von: agsb
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Im U-Bad der Stadt Ubach-Palenberg: Die Jugend Europas war beim Schwimmspaß vereint. Foto: agsb

Kreis Heinsberg. Die Begeisterung stand allen Teilnehmern zum Abschluss des 17. Euro-Jugend-Treffs am Ostermontag im Pädagogischen Zentrum von Übach-Palenberg ins Gesicht geschrieben. Bereits bei der offiziellen Eröffnung am Ostersamstag im Ü-Bad der Stadt Übach-Palenberg erkannte Dr. Richard Nouvertné in seiner Begrüßung eine überschwängliche Begeisterung unter den Teilnehmern.

„Nehmt diese Begeisterung mit nach Europa”, wünschte sich das Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Heinsberg. Die Sparkassenstiftung für Völkerverständigung ist Veranstalter dieses internationalen Jugendaustauschs, den die Sportjugend des Kreissportbundes Heinsberg ausrichtet.

Als Schirmherr eröffnete Landrat a.D. Karl Gruber diesmal den Euro-Jugend-Treff, der diesmal ganz im Zeichen des Schwimmsports stand. Mit der Schwimmsportabteilung des VfR Übach-Palenberg hatten die Sparkassenstiftung und die Sportjugend einen ausgezeichneten Partner gefunden, der selbst den Gedanken der internationalen Jugendbegegnung fest im Vereinsleben etabliert hat.

Der VfR erhielt viele Komplimente für eine exzellente Organisation, wobei vom Vorsitzenden der Sportjugend, Roman Schmitz, auch ein Dankeschön an die Stadt Übach-Palenberg ging; diese stellte das Schulzentrum für diesen internationalen Jugendaustausch zur Verfügung. Die Sportjugend war selbst mit einem großen Aufgebot rund um die Uhr vertreten. Der VfR glänzte ebenfalls mit Tatendrang, so unter anderen bei der Verpflegung der Gäste in der Mensa des Schulzentrums.

Drei Tage lang standen im Ü-Bad Wasserspiele an, wobei der olympische Gedanke des Dabeiseins im Vordergrund stand. Mannschaften aus Komarom-Esztergom (Ungarn), Arad (Rumänien), Arsamas (Russische Föderation) und Ozimek (Polen) sowie die deutschen Teams des VfR Übach-Palenberg, TuS Oberbruch, TV Erkelenz und ASV Rurtal Hückelhoven waren dabei. Hier und da wurde schon ein Wasserfloh gesichtet.

Besonders die Jugendlichen aus Ungarn erwiesen sich als kleine Delphine im Wasser. Die Wasserspiele machten ebenso Spaß wie das bunte Rahmenprogramm. Da reihte sich Höhepunkt an Höhepunkt, für Langeweile gab es keine Zeit. Beeindruckend war abermals, wie schnell die Jugend Europas untereinander klar kam, Sprachprobleme waren absolut kein Hindernis. Dies wurde auch beim Karaoke-Wettbewerb spürbar, da sangen die Jugendlichen in gemischter Runde.

„Ich wollte neue Dinge kennenlernen und habe viele neue Freunde gefunden”, zog Alina Negila aus Rumänien ihr eigenes positives Fazit dieser Jugendbegegnung. Und Jakub Gnyska aus Polen strahlte ebenfalls voller Freude: Es war eine schöne Zeit und hat Spaß gemacht, auch ich habe neue Freunde gefunden. Ein besonderes Highlight war für mich der Wettbewerb im 100-Meter-Rückenschwimmen. Es war die einzige Strecke, die ich durchgehalten habe”.

Die Abschlussveranstaltung im Pädagogischen Zentrum ließ den Europa-Gedanken weiter aufblühen. Alle Teams präsentierten Brauchtum aus ihrer Heimat. Die polnischen Jugendlichen hatten da ihre eigene Idee. Polnische Wörter mussten die zahlreichen Ehrengäste aussprechen; als Belohnung gab es kleine Präsente aus der Heimat. Volkstänze und Volksmusik standen im Mittelpunkt. Viele Musiktalente ließen sich feiern. Deutsche Jugendliche präsentierten den Entenmarsch.

Die Sportjugend demonstrierte dann den Freunden aus Europa die fünfte Jahreszeit im Rheinland. Verkleidet in Karnevalskostümen und mit Dreigestirn wurde es kunterbunt. Anschließend zog die Karawane durch das Schulzentrum.
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