Bei Mathe-Olympiade mitmachen, „weil das Spaß macht“

Von: defi
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Mathematiklehrer und Regionalkoordinator Ralf Peter legte den Teilnehmern der Regionalrunde im Rahmen der Mathematik-Olympiade im Kreisgymnasium Heinsberg ihre Aufgaben vor. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Das Kreisgymnasium Heinsberg war der Austragungsort der Regionalrunde beim Wettbewerb für die weiterführenden Schulen im Rahmen der Mathematik-Olympiade. Ralf Peter, Mathematiklehrer am Cusanus-Gymnasium Erkelenz, organisierte als Regionalkordinator den Wettbewerb auf Kreisebene.

Ralf Peter erklärte: „Wir haben dieses Mal circa 100 Teilnehmer fast aller weiterführenden Schulen im Kreis Heinsberg am Start, das sind deutlich mehr Schüler als in den vergangenen Jahren.“ Über vier Ebenen laufen die vom gleichnamigen Verein veranstalteten Mathematik-Olympiaden – mit dem Ziel, mathematisch begabte Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Die erste Ebene des Wettbewerbs ist die Schulrunde. Es folgte nun der Vergleich auf Kreisebene, die Regionalrunde, und es steht dann im Februar in Wuppertal die Landesrunde an. „Wir können nur vier Schüler für die Landesrunde melden“, bedauerte Ralf Peter, die Auswahl dieser Schüler aus der Vielzahl der begabten jungen Mathematiker falle schwer. Die „Fünfer“ des Kreisgymnasiums gingen froh gelaunt und ein wenig aufgeregt an den Start. Luzie, Johanna und Fynn waren sich aber einig: „Wir machen mit, weil das Spaß macht.“ Gerade die Wettbewerbssituation gefällt den Kindern, die alle Drei auf dem letzten Zeugnis eine „1“ bei Mathe stehen hatten. „Aber wir sind ja erst Fünfer“, meinten sie, auf ihre Siegchancen angesprochen. Wie beim „echten“ Olympia ist das Dabeisein natürlich alles.

Obwohl gewinnen auch nicht schlecht wäre, denn nach der vierten Ebene der Mathe-Olympiade in Deutschland, der Bundesrunde im Juni kommenden Jahres in Cottbus, gehen die besten Teilnehmer in ein Trainingscamp, in dem sie sich auf den internationalen Wettbewerb in Chiang Mao (Thailand) vorbereiten.

Bis nach Chiang Mao ist es natürlich auch für begabte Mathematiker wie Luzie, Johanna und Fynn ein weiter Weg, aber die Drei hatten auch so ihren Spaß bei der Regionalrunde im Kreisgymnasium: „Wir wollten das einfach mal ausprobieren!“

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