Bei der Oberbrucher Buchmesse gibt es auch „etwas auf die Ohren“

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Kreis Heinsberg. Mit großer Vorfreude, aber auch mit großer Anspannung blicken die Organisatoren der ersten Oberbrucher Buchmesse entgegen, die am kommenden Sonntag, 8. November, von 11 bis 16 Uhr in der Festhalle an der Carl-Diem-Straße stattfindet.

Das umfangreiche Programm, das Josef Füßer und Kurt Lehmkuhl dank der Unterstützung von Verlagen, Buchhandel und Autoren zusammenstellen konnten, bietet für jeden Geschmack etwas. Und das bei freiem Eintritt.

Bei dieser Premiere im Kreis Heinsberg haben sich viele ins Zeug gelegt. So engagieren sich der Erkelenzer Altius-Verlag und die Buchhandlung Gollenstede aus Heinsberg in der Leseförderung. Sie werden in einer gemeinsamen Aktion allen kleinen Besuchern (bis acht Jahre) bei der Messe vor Ort ein Kinderbuch schenken, solange der Vorrat reicht.

HS-Grafik und Druck als Kalenderverlag und René Wagner als Repräsentant des Hörothek-Verlags wollen zeigen, dass nicht allein das Buch zum Wesen der Literatur und der Verlage gehört, sondern es darüber hinaus noch viele andere Darstellungsweisen von Literatur, von Bildern und Texten gibt.

Neue und alte Bücher gibt es an den Ständen der Buchhandlung Gollenstede aus Heinsberg und bei den teilnehmenden Antiquariaten und Trödlern. Sie füllen den Saal der Festhalle ebenso wie weitere Verlage und Autoren mit ihren Ständen.

Eine Buchmesse gewinnt auch durch Lesungen ihren Reiz. Daher werden zahlreiche Termine angeboten, bei den es „etwas auf die Ohren gibt“.

Im Saal Eschweiler finden die Hauptlesungen statt:

11.15 Uhr: Christine Beyer liest aus ihrer biographischen Erzählung „Die Geschichte vom Schwiegervater“.

12 Uhr: Christian Macharski pickt sich „Das Beste aus seinen Dorfkrimis“ heraus.

12.30 Uhr: Helmut Wichlatz stellt seine „Mordsclique“ vor.

13 Uhr: Wolfgang Fischer liest aus den Erzählungen von Annemarie Lubkowitz „Bratkartoffelverhältnis und andere Geschichten“.

13.30 Uhr: Heidi Hensges kommt mit „Hallo Rosi“ im Gepäck.

14 Uhr: Kai Beisswenger liest aus seinen Büchern „Der verlorene Bruder“ und „Finger im Spiel“.

14.30 Uhr: Jörg Nießen berichtet in seinen Bestsellern von dramatischen, kuriosen und absurden Einsätzen im Rettungsdienst.

15 Uhr: Kurt Lehmkuhl liest aus „Fundsachen“.

15.30 Uhr: Kartin Bomke präsentiert „Wenn der beste Freund geht“.

Der Saal Kranzes ist dem VHS-Projekt mit Kurzkrimis aus dem Kreis Heinsberg und den Texterados vorbehalten für Lesungen und Informationen. Alle 20 Minuten wird es – zwischen 11.20 und 15.40 Uhr – eine fünf- bis zehnminütige Lesung aus den Selfkant-Büchern beziehungsweise von den Texterados geben. Lesende sind unter anderem Heike Dahlmanns, Heidi Henses, Margarete Kaiser, Helmut Wichlatz, René Wagner, Hans Krupp und Kurt Lehmkuhl.

Der Saal Bleckden steht morgens Leas Leseclub der Lebenshilfe und ab 13.30 Uhr der Autorengruppe SiebenSchreiber aus Wegberg für Lesungen zur Verfügung.

Bereits ab 10 Uhr öffnet das Literaturcafé mit einem Frühstück. Tagsüber werden Kaffee und Kuchen, warme und kalte Getränke dort angeboten. Betrieben wird das Café von Mitgliedern der Interessengemeinschaft Festhalle Oberbruch 2020.

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