Kreis Heinsberg - Bei der Musik-Olympiade sind alle Kinder Gewinner

Bei der Musik-Olympiade sind alle Kinder Gewinner

Von: agsb
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Bei der Musik-Olympiade des Kreismusikverbandes Heinsberg im Bürgertreff von Waldfeucht: An einer der ­Station zum Thema Gehörausbildung musste ein leichtes Lied auf dem Glockenspiel intoniert werden. Foto: agsb
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Alle Teilnehmer der Musik-Olympiade erhielten eine Urkunde. Alle waren an diesem Tag Sieger. Fotos (3): agsb Foto: agsb
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Das Noten-Memory galt es innerhalb von drei Minuten zu vollenden. Foto: agsb

Kreis Heinsberg. Im Bürgertreff von Waldfeucht erklang aus allen Ecken und Winkeln Musik: Insgesamt 32 Nachwuchsmusiker im Alter von acht bis zwölf Jahren waren der Einladung vom Kreismusikverband Heinsberg zur Musik-Olympiade gefolgt.

Die Vereine aus Waldfeucht, Effeld, Schalbruch, Uetterath, Kirchhoven, Ratheim, Birgden, Erkelenz, Würm-Beeck und Tripsrath hatten den Nachwuchs zum Mitmachen motiviert. Alle Kinder erhielten eine Urkunde, alle waren an diesem Tag Sieger.

„Damit wir dem unterschiedlichen Wissensstand gerecht werden, ist die Musik-Olympiade in verschiedene Altersklassen unterteilt“, erklärte Bernd Knoben, Vorsitzender des Kreismusikverbandes. Die fachliche Aufsicht lag in Händen von Maurice Coumans, dem musikalischen Leiter der ­verbandseigenen Musikschule Dacapo.

Einige der Teilnehmer nutzten die Gelegenheit und unterzogen sich der E-Prüfung, der allerersten Prüfung, mit Vorspielen nach Noten sowie auswendig; wobei die Jury jedem Kind gleich Angst und Lampenfieber nahm. Die beiden Pädagogen Rebecca Knoben und Stefan van Koert führten die Motivationsgespräche, hoben die Stärken heraus und gaben bei erkannten Schwächen Tipps. So zählte eine junge Klarinettenspielerin mit den Füßen mit, sie erhielt den Rat, auf beiden Beinen stehen zu bleiben, um dann mit den Zehen zu zählen.

Wobei gleichzeitig gebeten wurde, diesen Verbesserungsvorschlag mit dem Ausbilder im Musikverein zu besprechen. Und bei einer kleiner Trommlerin fiel der Jury auf, dass der Taktschlag der starken Hand (Schreibhand) etwas schneller kam. Aber: Das Lob stand natürlich an erster Stelle.

An zehn Stationen waren unterschiedliche Aufgaben zu absolvieren. An Station A musste ein Lied oder ähnlicher Vortrag nach Noten gespielt werden. Ein Lied auswendig zu spielen, dies galt es bei Station B zu meistern. Zu den weiteren Stationen der Musik-Olympiade gehörten unter anderem auch Noten- und Zeichenmemory sowie Rhythmus- und Gehörübungen.

„Gelungene Veranstaltung“

„Es war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung und eine Bestätigung der ausgezeichneten Ausbildung in den Musikvereinen und eine gute Werbung für die Vereine“, zog Verbandsvorsitzender Bernd Knoben ein sehr positives Fazit. „Die Kinder sind nun noch motivierter, an weiteren Prüfungen teilzunehmen, wir haben unser Ziel erreicht. Wir wollten unserem Nachwuchs vor den Sommerferien ein Feedback über den Stand ihrer Ausbildung mitgeben und sie natürlich motivieren, im Verein weiterzuspielen.“

„Bei dieser Musik-Olympiade wird jeder Druck von den Kindern genommen, das Spielerische steht absolut im Mittelpunkt. Wir waren vor zwei Jahren zum ersten Mal mit unseren Kindern bei einer Musik-Olympiade und haben gesehen, wie schön das ist. Dann haben wir uns für die Ausrichtung beworben und zu unserer Freude den Zuschlag erhalten. Die Kinder sind begeistert dabei, es war rundum eine sehr gelungene Veranstaltung“, freute sich Thorsten Milosch, Vorsitzender des gastgebenden Musikverein St. Cäcilia Waldfeucht.

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