Erkelenz - Bei der „Bohr” ist alles im Lot

Bei der „Bohr” ist alles im Lot

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Gut zu wissen in Zeiten einer weltweiten Wirtschaftskrise: Die Auftragsbücher der Wirth GmbH sind für 2009 gut gefüllt. Und damit sind natürlich auch die Arbeitsplätze relativ sicher. Foto: Wirth

Erkelenz. Die Erkelenzer Wirth GmbH ist mit dem Geschäftsjahr 2008 zufrieden. Ein Rekord bei Umsatz und Gewinn sowie der neue norwegische Hauptgesellschafter lassen den Maschinenbauer optimistisch in die Zukunft blicken.

Im August 2007 hatte der norwegische Konzern Aker MH 50 Prozent der Geschäftsanteile an der Wirth GmbH übernommen - mit der Option zur Übernahme der übrigen 50 Prozent.

Dieser Vertrag wurde jetzt abgeschlossen. Mit dem Ende dieses Monats erhält Aker MH weitere 25,1 Prozent und besitzt damit eine qualifizierte Mehrheit von 75,1 Prozent. Die verbleibenden Geschäftsanteile werden in den nächsten Jahren schrittweise an Aker MH übertragen. Aker MH AS ist ein Tochterunternehmen des norwegischen Mischkonzerns Aker Solutions ASA, mit dem der Erkelenzer Ma-schinenbauer bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeitet.

Wirth-Geschäftsführer Christoph Kleuters: „Aker hat sich in einer bereits 25 Jahre andauernden und erfolgreichen Geschäftsbeziehung als sehr stark und absolut verlässlich erwiesen. Gerade heute, in einer weltweiten Wirtschaftskrise, ist ein solcher Partner wichtiger denn je.” Dass Wirth mit dem neuen Hauptgesellschafter erfolgreich ist, zeigen die Geschäftszahlen: Erstmals überschritt der Umsatz die 200-Millionen-Euro-Marke, der Gewinn vor Steuern (EBIT) stieg auf über 30 Millionen Euro und der Jahresüberschuss betrug mehr als 20 Millionen Euro.

Am Erfolg des vergangenen Ge-schäftsjahres wird auch die Belegschaft der „Bohr” beteiligt: Mehr als 1,1 Millionen Euro Gewinnbeteiligung werden im März an die Mitarbeiter ausgezahlt. In den vergangenen beiden Jahren wurden zehn Millionen Euro in den Standort Erkelenz investiert. In Abhängigkeit von der künftigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sollen bis 2011 weitere 23 Millionen Euro folgen, vor allem für Kapazitätserweiterungen der Montage und der mechanischen Bearbeitung.

Darüber hinaus ist für den weiteren Ausbau des Standortes die Neueinstellung von 40 Arbeitnehmern in diesem Jahr geplant sowie die Ausweitung der Ausbildungsquote im gewerblichen Bereich um 25 Prozent. Die international tätigen Monteure werden künftig in einem internen Kompetenz-Center geschult und erhalten dort die speziellen Kenntnisse und Fähigkeiten für die Wirth-Anlagen.

Obwohl die längerfristigen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf das Unternehmen noch nicht abzuschätzen sind, birgt sie auch Chancen: „Weltweit werden hunderte Milliarden in Baumaßnahmen investiert”, so Kleuters. „Unsere Produkte im Bereich Infrastruktur, Bergbau sowie Hoch- und Tiefbau sind geradezu prädestiniert, die Fülle an Bauprojekten maschinentechnisch zu unterstützen.”
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