Heinsberg - Bei Bauarbeiten an der JVA wird Sprenggranate entdeckt

Bei Bauarbeiten an der JVA wird Sprenggranate entdeckt

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Heinsberg. Ingrid Lambertz, Leiterin der JVA in Heinsberg, läuft noch immer ein kleiner Schauer über den Rücken, wenn sie daran denkt, was hätte passieren können.

Bei Baggerarbeiten in der Anstalt wurde am Dienstag, gegen 16 Uhr, eine englische Sprenggranate aus dem 2. Weltkrieg freigelegt, während der Ausschachtungsarbeiten für den Sicherheitszaun im Werkstatthof.

Daraufhin seien die Arbeiten sofort eingestellt worden, erklärt Lambertz. Der Bedienstete der Bauaufsicht habe umgehend die Zentrale informiert. Alle erforderlichen Maßnahmen, insbesondere die Sperrung und weiträumige Abriegelung der Fundstelle seien unverzüglich veranlasst worden.

Nur fünf Minuten später unterrichtete die JVA Polizei und Kampfmittelbeseitigungsdienst über den Granatenfund. Gegen 17.45 Uhr traf Letzterer dann an der Wichernstraße ein. Ohne großen Aufwand, so die Anstaltschefin, sei die etwa 35 cm lange Granate durch die Mitarbeiter in einem speziell dafür vorgesehenen Transportfahrzeug, in dem die Munition heruntergekühlt werde, aus der JVA entfernt worden.

Ein mulmiges Gefühl beschleicht Lambertz, wenn sie erzählt, dass genau an der Stelle, wo die Granate jetzt bei Grabungsarbeiten für einen Wendehammer entdeckt wurde, noch vor einem Jahr ein Arbeiter mit einer Rüttelplatte zu Werke ging.

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