Wassenberg - Begegnungsstätte wird am Pontorsonplatz neu gebaut

Begegnungsstätte wird am Pontorsonplatz neu gebaut

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Wassenberg. In der letzten Sitzung des aktuellen Wassenberger Stadtrats fassten die Stadtverordneten noch eine wichtige Entscheidung. So soll die Begegnungsstätte am Pontorsonplatz an ihrem derzeitigen Standort mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II neu gebaut werden.

In der vorangegangenen Sitzung des Bauausschusses war eine Entscheidung zu diesem Punkt auf Antrag der CDU noch vertagt worden, da die Fraktion hier noch weiteren Informations- und Beratungsbedarf sah. Bei vier Enthaltungen auf Seiten der UL wurde der Beschluss dafür jetzt einstimmig gefasst.

Hilmar Clemens hatte zuvor vor allem damit argumentiert, dass diese Entscheidung einen Vorgriff auf die Kompetenzen des neuen Rates sei. Alternativen zur Entscheidung für den Neubau wären die Errichtung eines entsprechenden Gebäudes an anderer Stelle oder die Miete eines Objekts für die Zwecke einer Begegnungsstätte gewesen.

Von Siegfried Schroeder (Bündnis 90/Die Grünen) kam die Anregung, das neue Gebäude im Passivhausstandard zu bauen und dazu einen Experten zu hören. Karl-Heinz Dohmen (CDU) wünschte sich, dass die neue Begegnungsstätte auch die Voraussetzungen für die weitere touristische Entwicklung Wassenbergs bieten möge, etwa als „Haus des Gastes”. Zudem solle sie von Vereinen genutzt werden können. Er schlug vor, dass die Verwaltung jetzt ein Konzept entwickele und in die neuen Ausschüsse des Rates einbringe.

„Wir sollten aber nur Dinge tun, die wir uns auch finanziell leisten können”, mahnte Michael Moser (SPD).

Einstimmig sprach sich der Rat zudem für die Einrichtung eines Spielplatzes im Bebauungsgebiet „Am Wasserwerk” aus und wies damit zugleich die Beschwerde einer Anwohnerin zurück, die gegen die Einrichtung der Anlage Bedenken vorgebracht hatte.

Karl-Heinz Dohmen (CDU) bedankte sich im Rahmen der letzten Sitzung bei allen Ratskollegen für die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen fünf Jahren. Er hoffe, dass diese auch in den nächsten fünf Jahren fortgesetzt werden könne, pflichtete ihm Leo Stassny (SPD) bei.

„Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, viel diskutiert, aber auch Vieles auf den Weg gebracht”, dankte schließlich auch Bürgermeister Manfred Winkens allen Stadtverordneten.
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