Kreis Heinsberg - Begegnungspreis: Gitarrenfestival-Macher werden belohnt

Begegnungspreis: Gitarrenfestival-Macher werden belohnt

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Kreis Heinsberg. Seit dem Jahr 2002 vergibt die Sparkassen-Stiftung jährlich den Begegnungspreis und würdigt damit diejenigen, die sich in besonderer Weise aktiv für Völkerverständigung einsetzen. In diesem Jahr vergab die Jury, bestehend aus Mitgliedern des Kuratoriums und des Vorstandes der Stiftung sowie Redakteuren der lokalen Presse, den mit 5000 Euro dotierten Preis – „Begegnung 2014“ – an die Initiatoren und Macher des Internationalen Gitarrenfestivals, Theo Krings und Roman Viazovskiy.

Die Preisverleihung wird im Rahmen einer Feierstunde im ersten Halbjahr des nächsten Jahres stattfinden. Im Jahr 2005 waren das Internationale Gitarrenfestival und der Internationale Gitarrenwettbewerb von der Jugendmusikschule Heinsberg ins Leben gerufen worden. Seitdem zeichnen Theo Krings, der Leiter der Jugendmusikschule, als Direktor und der konzertierende Künstler Roman Viazovskiy als künstlerischer Leiter für das alle zwei Jahre stattfindende Event verantwortlich.

Teilnehmer aus über 50 Nationen

Mehr als 250 Teilnehmer aus über 50 Nationen haben sich an den ersten fünf Ausgaben des Wettbewerbs beteiligt, der heute als einer der weltweit führenden gilt. Die zahlreichen Meisterkonzerte des Festivals präsentieren internationale Spitzenkönner – von Künstler mit der klassischen Gitarre bis zum Grammy-gekrönten E-Gitarren-Star. Über die Kreisstadt hinaus werden dabei inzwischen sechs weitere Kommunen der Region eingebunden. Das „Festival zuhause“ bietet sogar die Möglichkeit, sich ein Konzert buchstäblich in die eigenen vier Wände zu holen.

„Netzwerk“ in die ganze Welt

Doch nicht nur die vielen internationalen Gäste waren ausschlaggebend für die Preisvergabe in diesem Jahr. So hob der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, Sparkassendirektor Thomas Pennartz, einen wesentlichen Punkt für die Entscheidung der Jury hervor: „Das Besondere ist die Unterbringung der Wettbewerbsteilnehmer in Gastfamilien. Dies ist in dieser Art bei keinem vergleichbaren Festival auf der Welt der Fall und so wird Völkerverständigung tatsächlich gelebt.“ Aus einigen Begegnungen seien richtige Freundschaften entstanden, die bis heute anhalten. So werde von Heinsberg aus ein Grenzen überschreitendes „Netzwerk“ in die ganze Welt geknüpft.

Dieses Netzwerk soll im nächsten Jahr erweitert werden, wenn das sechste Internationale Gitarrenfestival in Heinsberg stattfinden wird. „Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren“, berichtete der Direktor des Festivals, Theo Krings. Anmeldungen für das im Mai stattfindende Festival sind noch bis 15. Februar möglich. Weitere Informationen erhalten Interessierte über im Internet unter www.guitar-festival.com.

Nach der Ausschreibung des Begegnungspreises 2014 konnte die Jury (der Zeitungsverlag ist in diesem Gremium mit Regionalredakteur Dieter Schuhmachers vertreten) aus 18 Vorschlägen auswählen. „Auch wenn die Vorschläge sehr unterschiedlich waren, hatten sie etwas gemeinsam: Alle zeugten von großem Engagement zur Förderung des Zusammenhalts von Menschen unterschiedlicher Nationen“, zeigte sich Pennartz erfreut über den guten Zuspruch. Dies habe es nicht leicht gemacht, einen Gewinner zu küren. Der Dank des Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes galt im Namen der Jurymitglieder allen Einreichern von Vorschlägen. Mit Blick auf die nächste Ausschreibung des Begegnungspreises sagte Pennartz: „Nachhaltigkeit von Begegnungsmaßnahmen ist ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Jury, so dass eine einmalige Ablehnung kein Ausschlusskriterium für die folgenden Jahre sein muss. Gleichzeitig freuen wir uns auf viele neue Vorschläge von Projekten, in denen Völkerverständigung im Kreis Heinsberg gelebt wird.“

Da nur durch zahlreiche Vorschläge das Projekt des Begegnungspreises mit Leben gefüllt wird, hat die Sparkassen-Stiftung auch in diesem Jahr wieder unter allen Einreichern von Vorschlägen drei Reisegutscheine verlost. Die glücklichen Gewinner sind: Anna Petra Thomas-Wolters (Heinsberg), Josi Küsters (Waldfeucht-­Bocket) und Wolfgang Jungnitsch (Übach-Palenberg).

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