Bauruine an der Buschstraße muss wohl abgerissen werden

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Erkelenz-Katzem. Das leerstehende Gebäude an der Buschstraße, das durch einen Wasserschaden in Bewegung geraten war und auch am Nachbarhaus Schäden verursacht hatte, muss nach Aussage eines hinzugezogenen Statikers wahrscheinlich abgerissen werden.

Dies bestätigte der Technische Beigeordnete Ansgar Lurweg auf Nachfrage. „Wir gehen davon aus, dass umgehend die notwendigen Schritte eingeleitet werden, damit das Gebäude rückgebaut werden kann”, erklärte er. Die Stadt war nur aufgrund der „zu befürchtenden Gefährdung der öffentlichen Sicherheit anfangs mit im Boot”, so Lurweg.

Alle weiteren Schritte lägen nun beim Eigentümer der Bauruine und dessen Versicherung. Auf die kämen noch weitere Kosten zu, denn der Einsatz des THW und der Feuerwehr müssten auch bezahlt werden. Die Baustelle sei versiegelt und dürfe nicht betreten werden.

Der Statiker hatte festgestellt, dass sich der Bau weiter bewege, weshalb ein Abriss ratsam sei. Wie es mit dem Nachbargebäude weitergeht, das bisher bewohnt war, müsse durch ein weiteres Gutachten geklärt werden, so Lurweg. Finanzielle Hilfe bekamen die Bewohner nun auch von anderer Seite. Denn im Rahmen eines karnevalistischen Mundart-Gottesdienstes in der Katzemer Pfarrkirche wurde am vergangenen Sonntag für die Betroffenen eine Kollekte veranstaltet, die nach Aussage des Mitorganisators Theo Schläger „erfreulich spendabel” verlaufen sei.

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