Erkelenz - Bauland: Nachfrage ist groß

Bauland: Nachfrage ist groß

Von: koe
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Große Freude herrschte beim ersten Spatenstich zur Erschließung von 85 weiteren Grundstücke im Baugebiet Oerather Mühlenfeld bei Bürgermeister Petern Jansen und den Vertretern der GEE. Foto: Koenigs

Erkelenz. „Erkelenz ist eine Stadt, die Menschen anzieht, weil sie ihnen etwas bieten kann”, freute sich Bürgermeister Peter Jansen, als er den ersten Spatenstich für den neuen und zugleich letzten Bauabschnitt „Süd” im Baugebiet Oerather Mühlenfeld zusammen mit anderen am Projekt beteiligten Personen vollzog.

Bei dieser Aussage bezog sich der Bürgermeister auf die Tatsache, dass es für die neu ausgewiesenen 85 Baugrundstücke bereits etwa 200 Bauinteressenten gibt. Die meisten Anfragen würden von Nicht-Erkelenzern gestellt.

Jansen ging auf die von vielen geäußerte Skepsis bei Beginn der Erschließungsmaßnahme des Oerather Feldes zwischen der Gerderather und der Hückelhovener Landstraße entlang der Bundesstraße 57 im Jahre 2003 ein. Aussagen wie: „So eine große Fläche bekommt ihr nie voll”, habe er damals oft gehört. Er räumte ein, es habe schon Mut dazu gehört, das zu tun, was jetzt mit dem letzten Bauabschnitt abgeschlossen werde. Jansen sprach von einer großen Geschwindigkeit bis zur Verwirklichung des Baugebietes Oerather Mühlenfeld. Die rasante Nachfrage habe das Projekt vorangetrieben. Inzwischen würden fast 1400 Menschen hier leben. Die schon vorhandenen 381 Grundstücke würden durch weitere 85 im Bereich zwischen der Matzerather Brücke und der L 227 ergänzt.

2003 habe der Grundstückspreis 140 Euro pro Quadratmeter betragen, heute belaufe er sich auf 150 Euro. In diesem Zusammenhang dankte der Bürgermeister der Grundstücks- und Entwicklungs-Gesellschaft der Stadt Erkelenz (GEE) dafür, bezahlbaren Wohnraum bei hoher Qualität geschaffen zu haben. Die stadteigene Gesellschaft ist nicht nur für den Erwerb und Verkauf von Land zuständig, sie zeichnet auch für die Erschließung der Neubaugebiete verantwortlich.

Beim Spatenstich wurde auch die Infrastruktur angesprochen. Zusammen mit dem jetzt in Angriff genommenen letzten Bauabschnitt ist die bebaute Fläche so groß wie etwa 90 Sportplätze. Da für das Baugebiet „Oerather Mühlenfeld Süd” derzeit wesentlich mehr Anträge auf Erwerb eines Grundstücks vorliegen, als neue Grundstücke entstehen werden, soll der Verkauf der Grundstücke in der zeitlichen Reihenfolge der Antragstellung erfolgen. Die Grundstücksverkäufe sollen bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein und mit dem Bau der Häuser könnte dann Mitte des nächsten Jahres begonnen werden.

Wie es danach weitergeht, steht in den Sternen. Nach Überlegungen der GEE könnte das Neubaugebiet in Richtung Matzerath erweitert werden. Aber dafür gibt es weder organisatorisch, zeitlich noch planerisch konkrete Vorstellungen.

Verkehrstechnisch wird das Oerather Mühlenfeld demnächst auch an die Landstraße nach Hückelhoven angebunden. Die Arbeiten an einem Kreisverkehr haben in dieser Woche begonnen. Außerdem ist ein Anschluss von dieser Landstraße an die Bundesstraße in der Planung. Es soll eine Verbindung zwischen der L 227 und der B 57 geschaffen werden.
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