Baugewerbe-Innung: Maurer und Betonbauer bald ein Beruf?

Von: rk
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Michael Hemmersbach (l.), Obermeister der Baugewerbe-Innung Heinsberg, und Dr. Michael Vondenhoff (2.v.r.), Hauptgeschäftsführer, ehrten Stukkateur-Meister Jürgen Jansen (2.v.l.) aus Erkelenz mit einer Urkunde für sein 25-jähriges Meisterjubiläum, Leonhard Wambach (r.) stellte das neue Maskottchen der Innung vor. Foto: Renate Kolodzey

Geilenkirchen. Bei der Versammlung der Baugewerbe-Innung Heinsberg im Haus des Handwerks in Geilenkirchen – dem Sitz der Kreishandwerkerschaft Heinsberg – begrüßte Obermeister Michael Hemmersbach Dirk Piepers, Geschäftsführer der Profectus-Beratungsgesellschaft aus Gangelt, eine durch das Land geförderte Unternehmensberatung, besonders für kleinere und mittlere Betriebe.

Dieser gab eine Einführung in einen Unternehmens-Check der Offensive Gutes Bauen für den Mittelstand, initiiert von 120 Partnern wie Fachverbänden und Ministerien, der zum Ziel hat, Unternehmen zu sichern und weiter voranzubringen.

Zu dieser Versammlung hieß der Obermeister auch Kay Bechara, Mitgliedsberater der Ampere AG, zu dem Thema „Einkaufsgemeinschaft Strom und Gas“ willkommen. Diese handele einen Gemeinschaftsrabatt für die Kreishandwerkerschaft Heinsberg aus. Die Strom- oder Gasabnahme erfordere kein Mindestkontingent; es seien 25 Prozent des jeweils ersparten Betrages für Strom und Gas am Jahresende an die Ampere AG zu zahlen.

Ferner referierte Vorstandsmitglied Heinz-Peter Dahmen über eine im Februar in Berlin anstehende Sitzung, bei der die Ausbildungsberufe Maurer und Betonbauer zusammengelegt werden sollen und bei der er ein Stimmrecht habe. Er bat um ein Meinungsbild der anwesenden Innungsmitglieder. Nach kontroverser Diskussion wurde der Zusammenlegung zugestimmt.

Auf der Ehrenliste der silbernen Meisterjubilare standen bei dieser Innungversammlung Maurer­meister Karl Wellens aus Gangelt, Estrichlegermeister Heinz Rinas aus Wegberg und Stukkateur­meister Jürgen Jansen aus Erkelenz.

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