Bärbel Windelen Beauftragte für Trauerpastoral

Von: anna
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Bärbel Windelen ist jetzt die Beauftragte im Ehrenamt für die Trauerpastoral in der Region Heinsberg. Regionaldekan Gottfried Maria Graaff überreichte ihr in der Sitzung des regionalen Pastoralrats die ­Urkunde. Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Bereits seit 1993 engagiert sich Bärbel Windelen, im Hauptberuf Gemeindesozialarbeiterin beim regionalen Caritasverband, in der Trauerpastoral. Seit dieser Woche tut sie dies auch mit offiziellem Auftrag, und das im Ehrenamt.

„Damit gehen wir hier in der Region einen neuen Weg“, betonte Regionaldekan Gottfried M. Graaff in der Sitzung des regionalen Pastoralrates, in der er ihr die offizielle Urkunde zur Beauftragung überreichte. Einen neuen Weg in zweifacher Hinsicht, weil Bärbel Windelen ihr Amt ehrenamtlich ausübt, aber auch, weil sie selbst hauptberuflich nicht im pastoralen Dienst ­tätig ist. „Aber eigentlich dokumentieren wir auch nur, was Sie bereits seit mehr als 20 Jahren tun“, fügte Graaff mit Blick auf Bärbel Windelen der Regionaldekan.

Früher hatte sich Bärbel ­Windelen zusammen mit Ingrid Bremer, ­Gemeindereferentin in der ­Gemeinschaft der Gemeinden St. Martin Wegberg, in der Trauerpastoral für die Region engagiert. Nachdem Ingrid Bremer vor zwei Jahren auf eigenen Wunsch aus der Funktion ausgeschieden war, erhielt der Regionaldekan vom ­Bistum die Aufgabe, die neue Position für eine Beauftragte in der Trauerpastoral zu besetzen. Nach zweijährigem Konsultationsprozess in der Region kam er zurück zur „Frau der ersten Stunde“, wie er erzählte. Auch wenn sie ihr Amt ehrenamtlich ausübe, sei sie jedem anderen Beauftragten in der Pastoral gleichgestellt, betonte Graaff. „Das ist aus meiner Sicht ein neuer Maßstab, den wir da setzen!“

Bärbel Windelen freute sich sehr über die formelle Beauftragung, mit der sie nun für die nächsten fünf Jahre offiziell für die Koordination der Trauerpastoral der ­Region Heinsberg zuständig und zudem Mitglied der diözesanen Trauerkonferenz ist. „Das ist ein Thema, das mir unheimlich am Herzen liegt“, sagte sie. „Es ist ein wichtiges Thema in der Pastoral und in den sozialen Bezügen zugleich.“

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