Heinsberg-Kirchhoven - Bademeister arbeiten zwölf Tage am Stück

Bademeister arbeiten zwölf Tage am Stück

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Wenn der „Fünfer” zum Sprung ins kühle Nass freigegeben wird, kennen die Jugendlichen kein Halten mehr und es bildet sich gleich eine Schlange zum Aufstieg. Foto: Pia Wilbrand

Heinsberg-Kirchhoven. Es ist Viertel nach elf, keine einzige Wolke ist am Himmel zu sehen und die Temperaturen haben schon jetzt 25 Grad erreicht. So ein schöner Ferientag ermuntert natürlich zum Schwimmen und Sonnenbaden.

Seit neun Uhr hat das Freibad in Kirchhoven geöffnet, Bademeister Rolf Aust und sein Kollege Werner Floracks sind schon seit acht Uhr da. Aber nicht zum Vergnügen, wie viele meinen. Bevor die Schwimmgäste kommen, stehen nämlich noch Reinigungsarbeiten und Kontrollgänge an.

Stimmen die Wasserwerte? Funktioniert die Technik? Müssen die Sanitäranlagen sauber gemacht werden? Sind die Klettergerüste in Ordnung, müssen Schrauben nachgezogen werden oder haben womöglich nächtliche Besucher die Gitter an den Überlaufrinnen rausgehoben?

Und damit sind die beiden Bademeister noch lange nicht fertig. Denn auch während die Gäste schon da sind und sich amüsieren oder auf der Wiese ausruhen, muss dreimal täglich der Chlorgehalt überprüft werden. Das Wasser muss nämlich Trinkwasserqualität haben. Und dann kommt da ja noch die eigentliche Aufgabe: Beobachten, Aufpassen, für die Sicherheit der Schwimmgäste sorgen.

Zweimal die Woche werden die Schwimmbecken mit einem Sauger abgesaugt; für das große Becken müssen die Bademeister dabei drei Stunden einplanen.

Drei Jahre dauert die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe. „Dabei müssen wir in vielen verschiedenen Berufen fit sein. Vom Chemiker, über Krankenschwester bis zum Techniker und Handwerker müssen wir das Fach beherrschen.” Zwölf Tage am Stück haben die Bademeister Dienst im Kirchhovener Freibad, bevor sie zwei Tage frei machen dürfen.
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