B57n: Die Planungen zielen auf 2020

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Hückelhoven-Baal. Das Thema „Ortsumgehung” ist für die Baaler Bürger besonders wichtig - und deshalb hatten sich trotz des schönen Wetters und des DFB-Halbfinalspieles im Fernsehen weit über 100 Bürger und Bürgerinnen im Baaler Bürgerhaus eingefunden, um neue Informationen über den Stand der Dinge zu erhalten.

Und auch die Verwaltungsspitze der Stadt Hückelhoven mit Bürgermeister Bernd Jansen, Kämmerer Helmut Holländer und dem Technischem Beigeordneten Dr. Achim Ortmanns war samt Stab gekommen, um die Lage der Dinge vorzustellen. Dabei zeigte sich allerdings schnell, dass viele ausgerechnet eine Variante der Straßenführung bevorzugten, die längst als „nicht machbar” abgehakt ist.

Der Bund ist Straßenbaulastträger der Bundesstraße 57, um deren Umgehung von Baal es ja geht - und der hat eine weiträumige Umfahrung von etwa 5,1 Kilometer verworfen. Nach Ansicht der Verantwortlichen dort werde die Strecke von den Kraftfahrern nicht angenommen. Und: Man wolle auf jeden Fall eine Umgehung von der B 57 zur B 57 zurück geplant wissen.

Dr. Ortmanns zeigte alle durchgedachten Varianten für eine mögliche Führung der Trasse auf und erklärte ausführlich Vor- und Nachteile. Er erläuterte schließlich die Präferenz für die Variante 2 c, die die geringste Beeinträchtigung für den Waldbestand und das Umfeld mit dem Trassenabschnitt nördlich von Baal aufweise. Bürgermeister Jansen machte deutlich, dass man gegen die Vorstellungen des Bundes „nicht ankommt” oder anderenfalls das gesamte Projekt möglicherweise gar nicht verwirklicht werden könne.

Man wolle möglichst gegenwartsnah bleiben. Die Planungen allerdings zeigten bereits prognostizierte Verkehrsströme für das Jahr 2020 auf - so lange werden die Baaler sich wohl noch gedulden müssen. Anfang kommender Woche tagt der Bauausschuss, um das weitere Verfahren möglichst mit einer verkürzten Zeitschiene anzugehen. Natürlich schloss sich noch eine ausführliche Diskussion an, bei der verschiedene Anlieger der geplanten Trasse ihre Bedenken äußerten. Auch wurde eine Feinstaubmessung gefordert.

„Die heutige Information über eine mögliche Trassenführung der B57 n”, so der Bürgermeister, „ist noch nicht die offizielle Bürgerbeteiligung im Verfahren. Die kommt noch”.
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