Ay-Yildizspor will ganz oben mitspielen

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Kreis Heinsberg. Zum VfR Unterbruch ist Daniel Heinrichs als Spielertrainer zurückgekehrt; der VfR war auch seine erste Trainerstelle. In den vergangenen Jahren war er bei BW Kirchhoven tätig.

„Unser alter Trainer hatte aufgehört, wir brauchten einen neuen“, sagte VfR-Geschäftsführer Lars Hansen. Während des Pfingstturniers hatten sich der Vorstand und Daniel Heinrichs unterhalten – und waren sich schnell einig geworden. Bereits weit vor der Trainerverpflichtung stand auch die Rückkehr von Marco Heinen fest, der seine Karriere beim VfR Unterbruch beenden will.

Zwei Spieler der ehemaligen Zweitvertretung, die zuletzt in Kempen spielten, sind wieder zurück in Unterbruch. Zudem haben drei Akteure mit Beginn dieser Vorbereitung wieder angefangen, die längere Zeit nicht mehr gegen den Ball getreten hatten. So steht Trainer Daniel Heinrichs ein Kader von 18 bis 19 Spielern zur Verfügung.

Das Hauptaugenmerk wird darauf gelegt, wieder Ruhe in die Mannschaft reinzubringen. Natürlich möchte man sportlich besser abschneiden als in der vergangenen Saison; da war der VfR Vorletzter in Kreisliga C 3. Daniel Heinrichs arbeitet mit den Spielern derzeit an ihrer Fitness. Dazu wird die Wassenberger Gegend erkundet.

Das komplette Team der Fußballerinnen des VfR Unterbruch, das in der ersten Bezirksliga-Saison im vorderen Mittelfeld gelandet war, bleibt zusammen und wird weiter von Guido Herzberg trainiert. Vielleicht geht es in dieser Saison ja noch etwas weiter nach oben. Im Kreispokal jedenfalls möchte man an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen. Damals stand die Mannschaft im Finale und lieferte in der ersten Runde des Mittelrheinpokals dem späteren Halbfinalisten Jüngersdorf ein großes Spiel.

Beim SC 09 Erkelenz hat der neue Trainer Hans Pelzer die Vorbereitung mit dem B-Liga-Team aufgenommen. Ihn unterstützen der frühere stellvertretende Spielführer Markus Dahmen, der als Spieler in die Stand-by-Position gerückt ist, Co-Trainer Kevin Lettow und Torwarttrainer Michael Munk, der dieses Amt bereits bei den A-Junioren inne hatte. Schon im Januar habe Guido Dürbaum, der sportliche Leiter des SC 09, ihn gefragt, ob er in der neuen Saison die Traineraufgabe übernehmen wollte.

Hans Pelzer war zu dieser Zeit Obmann und Koordinator beim STV Lövenich. Vor Weihnachten habe er beim STV mehr Unterstützung angemahnt. „Es wurde aber nicht besser“, so Pelzer. Im April habe er in Erkelenz zugesagt und die Lövenicher darüber informiert, dass er dort das Amt des Obmanns zum Ende der Saison aufgeben werde.

„Der Vorstand war dann der Meinung, ich sollte sofort aufhören“, sagt Pelzer. In Erkelenz betritt der erfahrene Trainer jetzt „Neuland“. Das Konzept des Vereins ist langfristig ausgelegt. Der SC 09 Erkelenz kooperiert mit Schulen und baut an der Basis auf. Und genau dieses Konzept sagt dem neuen Trainer sehr zu. Hans Pelzer hatte sich sein neues Erkelenzer Team in den letzten vier B-Liga-Partien angesehen.

„Es wartet viel Arbeit auf uns – vor allem im taktischen Bereich“, war sein Eindruck. Zudem habe sich die Mannschaft in den vergangenen Wochen verändert. Sechs Spieler haben den Verein verlassen. Weh tut der Weggang von Torwart Patrick Wiesen nach Schwanenberg. Und in der „Achse“, die Pelzer vorschwebte, muss er auch eine Änderung vornehmen. Denn Jörn Wego hört aus zeitlichen Gründen auf. Acht neue Spieler sind nach Erkelenz gekommen.

Hans Pelzer hofft auf einen festen Stamm von 14 bis 15 Spielern. „Es sind gute Fußballer im Team“, so der Trainer. Die A-Junioren des älteren Jahrgangs werden spielberechtigt gemacht und sollen reihum eingesetzt werden. In den Trainingseinheiten und in den Spielen soll die Mannschaft jetzt zusammenfinden. Pelzer sieht es als seine wichtigste Aufgabe an, Struktur in die Mannschaft zu bringen. Die Entwicklung des Vereins behält er auch im Auge. „Wir haben uns mit den A- und B-Junioren-Trainer zum Erfahrungsaustausch zusammengesetzt“.

Bei Ay-Yildizspor Hückelhoven hat es nach der Saison einen Trainerwechsel gegeben. Recep Kaya hatte schon frühzeitig bekannt gegeben, dass er am Ende der Spielzeit nicht mehr für das Traineramt zur Verfügung stehe. Er verfolgt die Spiele seines ehemaligen Teams nun als Zuschauer. Sein Nachfolger ist Sinan Igdemir, in der vergangenen Saison noch einer der Top-Torschützen des Teams. Igdemir erhält Unterstützung von Betreuer Harun Karakoc.

Fünf Spieler verstärken den B-Ligisten. Safa Dikenli kommt von Germania Hilfarth, Mehmet Ali Turan spielte zuletzt für Viktoria Katzem. Cengiz Danaci wechselte vom Oberbrucher BC zu Ay-Yildizspor, Kemal Bekmezci war beim „Nachbarn“ Borussia Hückelhoven aktiv, und Tuncay Kara hatte beim FC Wegberg-Beeck gespielt. Den Verein verlassen haben die Spieler Gökhan Can und Aykut Güner (beide zum Oberbrucher BC). Im Kader stehen derzeit 24 Spieler, darunter sind vier Torhüter.

Das rührt noch aus der Zeit, als der Verein zwei Seniorenmannschaften im Spielbetrieb hatte. Die Zweitvertretung jedoch wurde in der Winterpause abgemeldet. Sinan Igdemir hat ein klares Ziel: „Wir wollen in der B-Liga oben mitspielen –mit Disziplin und Spaß.“ Ganz oben mitzuspielen klappte in den vergangenen beiden Jahren nicht. Doch Platz vier und fünf lägen für die junge Mannschaft in dieser Saison im Bereich des Möglichen.

Eine Saison will man jetzt überbrücken, um dann ganz oben anzugreifen. „Wir haben eine starke Gruppe erwischt“, beurteilt der Trainer die Kreisliga B 1. Ay-Yildizspor ist dort nur noch eine von zwei Mannschaften aus dem Hückelhovener Stadtgebiet; die anderen sind in die Gruppe 2 gewechselt

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