AWO zum Hartz-IV-Urteil: „Schon immer gesagt”

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Kreis Heinsberg. Nach dem Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts erklärten Vorsitzender Josef Krawanja und Geschäftsführer Dieter Meurer vom Heinsberger Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt, sozial eingestellte Menschen hätten es „schon immer gesagt”, die Berechnung der Hartz IV-Sätze, insbesondere für Kinder, entbehre in ihrer Höhe jeder Grundlage.

Kinder seien eben keine kleinen „Erwachsenen”, die mit 60 bis 80 Prozent der Erwachsenensätze berechnet werden könnten. „Die kleinen Füße wachsen halt schneller, und schon sind ein Paar neue Schuhe fällig, obwohl die alten noch nicht verschlissen sind”, verwiesen Krawanja und Meurer auf ein Beispiel.

Die AWO-Vertreter befürchten, dass die jetzige Koalition die Probleme und Ansprüche dieses Personenkreises überhaupt nicht ernst nehme. Es bleibe nur zu hoffen, „dass der Gesetzgeber jetzt ganz schnell agiert, handelt und nicht die Frist bis zum Jahresende abwartet”.
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