Auszeichnung: „Stützpunktvereine“ fördern die Integration

Von: koe
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Urkunden übergeben: Drei Vereine aus dem Kreisgebiet sind in Hückelhoven als „anerkannter Stützpunktverein“ im Bundesprogramm „Integration durch den Sport“ ausgezeichnet worden. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Freude kam auf bei den Vertretern der drei jetzt anerkannten „Stützpunktvereine“ im Bundesprogramm „Integration durch Sport“. In Hückelhoven erhielten sie die entsprechenden Urkunden von den Vertretern des Kreissportbundes, dem Vorsitzenden Ronnie Goertz und Dieter Bransch als „Fachkraft Integration“.

Die drei neuen Stützpunktvereine sind die Base- und Softballvereinigung Wassenberg 01, der As-Ka-Do Hückelhoven und der Turnverein 1860 Erkelenz.

Der Kreissportbund hatte das Thema „Integration durch Sport“ bereits 2016 gestartet. Es war insbesondere Dieter Bransch, der sich für den Aufbau eines entsprechenden Netzwerks engagierte. Es gab zwar viele bezuschusste Maßnahmen bei Sportvereinen im Kreisgebiet, aber keine Stützpunktvereine. Als solche bezeichnet man Sportvereine, die sich im Rahmen des Programms „Integration durch Sport“ für die Integrationsarbeit engagieren.

Integrationsstrukturen werden hierbei in die Arbeit vor Ort eingebunden. Die interkulturelle Öffnung ist Teil des Vereinsentwicklungsprozesses. Hierbei entwickeln die Vereine eigene Aktionen und Maßnahmen und engagieren sich besonders für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund sowie geflüchteten und sozial benachteiligten Menschen. Bei diesen Maßnahmen soll die interkulturelle Kompetenz der Mitglieder des Vereins gefördert werden.

Die „Integration durch den Sport“ sei ein wichtiger Motor der Integration, hieß es bei der Verleihung der „Stützpunktvereinsurkunden“. Ein „Hallo sagen“ sei nicht genug, betonte Ronnie Goertz vom Kreissportbund. Die Aufgabe müsse auf Dauer lauten, Menschen zu integrieren.

Jürgen Sester vom Hückelhovener Stadtsportbund ergänzte die Notwendigkeit, mit Zielgruppen zu arbeiten und weitere entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Auch Dieter Bransch hob die Notwendigkeit hervor, viele Ideen bei dem bundesweiten Projekt zu haben. Er verspreche sich von dem Bundesprojekt, auch viele neue Leute kennenzulernen.

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