Auszeichnung für den Millener „Mister Google”

Von: agsb
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Die Die Zahl der Gratulanten war groß, viele Freunde schüttelten Klaus Moersheim (l.) zur Auszeichnung die Hand. Foto: agsb

Selfkant-Millen. Großer Bahnhof im kleinen Selfkantort Millen. Die Nikolauskirche platzte beim Festgottesdienst aus allen Nähten, die Räumlichkeiten der Propstei nachher auch. Zum zweiten Male verlieh die Heimatvereinigung Selfkant die Johann-Grein-Plakette.

Die Heimatvereinigung würdigt mit der Verleihung Persönlichkeiten, die sich durch selbstloses Engagement für das Erbe der heimatlichen Gedanken einsetzen.

Bürgermeister Herbert Corsten begrüßte in der historischen Propstei zahlreiche Ehrengäste, ein besonderer Willkommensgruß galt den Heimatfreunden aus den Niederlanden und Belgien. Corsten würdigte den neuen Preisträger Klaus Moersheim kurz für sein vorbildliches Engagement, blickte kurz zum Quirinustreffen vor Tagen in Millen, auch in der europaweiten Quirinusverehrung ist Klaus Moersheim aktiv.

Gerd Passen als Vorsitzender der Heimatvereinigung hielt die Laudatio. Er sah schon in Kinderjahren die Grundsteinlegung für das spätere Wirken seines Freundes gelegt. Klaus Moersheim war Initiator zum gemeinsamen Singen der Selfkantchöre, führte selbst den Gesangverein Frohsinn Millen von 1970 bis 2004; im volkskundlichen Arbeitskreis des Kreises Heinsberg ist Klaus Moersheim aktiv; die Mitwirkung an dem Buch „Millen - 100 Jahre Geschichte” schien für den Preisträger die Lebensaufgabe.

Für alle Anwesenden waren klar: Klaus Moersheim ist ein würdiger Preisträger der Johann-Grein-Plakette. „Keine Schriften, Fotos oder sonstige Informationen über die Region, besonders aber über Millen, sind vor seiner Sammelleidenschaft sicher. Klaus Moersheim ruht nicht eher, bis er sein Archiv erweitert hat. Seine Archivierung von Informationen in Wort und Bild ist einzigartig”, sagte Gerd Passen. Er titulierte seinen Freund als „Google von Millen” und heftete ihm unter Applaus die Johann-Grein-Plakette an.

Weitere Lobesworte fand Tinni Boden vom Förderkreis Millen. Der Preisträger setze Meilensteine: „Mit dem Heimatbuch hat du uns vor vielen Jahren den Heimatgedanken intensiv ins Herz gepflanzt” sie des Preisträgers Lebenswerk. „Du hast mit der Gründung der Quirinusfreunde Millen einen weiterer Markstein im Heimatgedanken gelegt, hast ein untrügliches Gespür dafür, den Begriff Tradition immer wieder mit neuen Inhalten und Leben zu füllen, das Altbewährte in Ehren zu halten - aber auch auf das Neue nicht zu verzichten” würdigte Boden den Jubilar weiter .

Der Preisträger selbst fand in seiner Dankesrede kaum Worte, bedankte sich bei allen und musste anschließend in der Zehntscheune minutenlang Hände schüttelnÊ- die Gratulationscour dauerte lange an. Ein Dank ging vom Preisträger auch an den Männergesangverein Höngen. Der NRW-Meisterchor wirkte schon beim Gottesdienst mit und bewies auch in der Propstei seine Sangeskraft.
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