Ausstellung mit „Drei Dimensionen“ im Schloss Zweibrüggen

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„Drei Dimensionen“ lautet der Titel der Ausstellung im Schloss Zweibrüggen: Werke von Willi Arlt, Marlen Krings und Jochen Jung (von links nach rechts) sind ab Sonntag im Schloss Zweibrüggen zu sehen. Foto: Horst Zocher

Kreis Heinsberg. Nach zwei Ausstellungen mit den auswärtigen Künstlern Erwin Krian und Birgit König setzt das Übach-Palenberger Künstler-Forum Schloss Zweibrüggen seine Ausstellungsserie im Schloss vom 18. Mai bis 8. Juni fort mit einer Ausstellung der Werke von drei Mitgliedern des Künstler-Forums.

Die Kunstschaffenden Willi Arlt (Skulpturen), Marlen Krings (Malerei und Lyrik) und Jochen Jung (Malerei) haben sich für die gemeinsame Ausstellung „Drei Dimensionen“ zusammengetan. Die drei Künstler stammen aus Geilenkirchen, Waldfeucht sowie Herzogenrath und zeigen damit die starke Verwurzelung des Künstler-Forums in der Region.

Marlen Krings beschäftigt sich seit 2005 intensiv mit der Malerei in Aquarell und Acryl (Mischtechnik). In der Malerei findet sie eine künstlerische Ausdrucksform, in der sie ihre Ideen abstrakt oder teilabstrakt umsetzen kann. Wichtig bei ihren Bildern ist ein Ausdruck von Dynamik und Entwicklung. Dadurch hat auch der Betrachter viel Raum für eigene Gedanken und Sichtweisen. Neben der Malerei beschäftigt sich Marlen Krings mit dem Schreiben von Gedichten, Texten Aphorismen und Essays, die sie auch in Buchform veröffentlicht hat. Der Mensch und die Natur motivieren sie, ihre Eindrücke und Erfahrungen in Wort und Bild künstlerisch zu gestalten.

Jochen Jung, seit 1998 Mitglied im Künstler-Forum Schloss Zweibrüggen, absolvierte Mitte der 80er-Jahre, neben seinem Beruf als Diplom-Sozialpädagoge, eine zweijährige Ausbildung im Zeichnen und Malen an der Axel-Andersson-Akademie (Hamburg). In seiner Malerei (Acryl und Aquarell) beschäftigt er sich vor allem mit Themen zu Mensch und Natur. Seine diesbezüglichen Gedanken sind, lyrisch gestaltet, in zwei Büchern veröffentlicht worden. Jung hat seine Bilder in zahlreichen regionalen und überregionalen Ausstellungen gezeigt, die als Einzel- oder Gruppenausstellungen veranstaltet wurden. 2012 wurde er zum Europakünstler ernannt.

Willi Arlt, zweiter Vorsitzender des Künstlerforums, beschäftigt sich schon lange mit Kunst, doch aktiv wurde er erst Ende des letzten Jahrhunderts, als Autodidakt. Zuerst widmete er sich der Malerei, bevor er den Stahl als seinen Werkstoff erkannte. So entstanden viele Skulpturen, die sich meistens mit dem Menschen befasst und diesen in reduzierten Formen darstellt. Mal bezieht er sich auf historische Gestalten oder formt sie nach Geschichten, die er auch literarisch zu Papier bringt. Zudem überträgt er seine Gedanken in Reliefbilder, die ebenfalls ganz aus Eisen sind und nur durch gesteuerte Oxydation einen farblichen Hintergrund bekommen.

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