Heinsberg - Ausbau der Industriestraße ab August

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Ausbau der Industriestraße ab August

Von: Anna Petra Thomas
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Nicht mehr die Ampel, sondern
Nicht mehr die Ampel, sondern ein Kreisverkehr wird künftig den kreuzenden Verkehr von Industrie- und Siemensstraße in der Heinsberger Innenstadt regeln. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Voraussichtlich im August wird die Stadt Heinsberg mit dem Ausbau der Industriestraße in der Heinsberger Innenstadt beginnen. Damit verbunden ist die Umwandlung der Kreuzung von Industriestraße und Siemensstraße in einen Kreisverkehr. Die Arbeiten seien ausgeschrieben, deren Vergabe erfolge voraussichtlich am 25. Juni, so Tiefbauamtsleiter Peter Pelzer in dieser Woche auf Nachfrage.

Bereits im Februar 2002 habe der Rat der Stadt die Fortführung des Straßenbauprogramms beschlossen, wozu auch der Ausbau der Industriestraße gehört habe, hatte er in der Sitzung des Bauausschusses noch einmal die Historie des Projekts erläutert, dem dann der Bauausschuss zustimmte.

„Der vorhandene Straßenaufbau ist für die Verkehrsbelastung von derzeit rund 10.000 Kraftfahrzeugen pro Tag nicht ausreichend dimensioniert.” Zu beiden Seiten der Fahrbahn soll zudem ein Radweg entstehen, „ungefähr da, wo sich jetzt der Mehrzweckstreifen befindet”, erläuterte Pelzer die Planung im Detail.

Neben dem neuen Kreisverkehr sollen in Höhe der Heinsberg Galerie und in Höhe der Kuhlertstraße zudem neue Querungshilfen entstehen. Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf knapp 2,4 Millionen Euro. Eine Förderung in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro sei zugesagt, so der Leiter des Tiefbauamts.

Darüber hinaus soll im Rahmen dieses Ausbaus der Regenwasserkanal in der Industriestraße zwischen den Einmündungen der Rudolf-Diesel-Straße und der Kuhlertstraße erneuert werden, „aus baulichen und aus hydraulischen Gründen”, so Pelzer. Die Kosten dafür sind mit rund 900.000 Euro veranschlagt. Und durch den größeren Kanalquerschnitt des Regenwasserkanals müsse dann zudem auf einer Länge von 500 Metern ein zusätzlicher Schmutzwasserkanal hergestellt werden, der rund 150.000 Euro kosten werde.

Vor der Abstimmung beantwortete Pelzer schließlich noch Fragen zum geplanten Kreisverkehr, zunächst die, warum nicht auch an der Kreuzung der Industriestraße mit Hochstraße sowie Unterbrucher und Kempener Straße ein Kreisverkehr entstehen könne. „Mangels möglichem Grunderwerb”, lautete seine kurze Antwort, die er auch nicht weiter kommentieren wollte.

Die Größe des Kreisverkehrs sei vergleichbar mit der des Kreisverkehrs an der früheren Kreuzung von Kolping- und Kempener Straße. Begrünbar sei dieser Kreisverkehr, allerdings nicht mit Bäumen, weil sich darin Versorgungsleitungen und Schächte befinden würden, erläuterte er. Angedacht ist, als eine Art Industriedenkmal auf dem Kreisverkehr eventuell ein Schwungrad einer alten Dampfmaschine der ehemaligen Heinsberger Tuchfabrik Blancke aufzustellen, das sich im Besitz der Stadt befindet.
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