Aufgepasst: Taschendiebe machen die Runde

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Kreis Heinsberg. In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu verschiedenen Taschendiebstählen im Kreisgebiet. Vor allem in Erkelenz waren sogenannte Wechselgeldbetrüger unterwegs und haben mehrere Senioren bestohlen.

Der letzte bekannte Fall ereignete sich am Ende August, als in der Mittagszeit ein Senior auf dem Heinrich-Jansen-Weg von einem Täter angesprochen wurde. Der etwa 30 Jahre alte, gepflegt erscheinende und rund 1,70 Meter große Südländer bat sein Opfer, ihm ein zwei Eurostück zu wechseln. Der hilfsbereite Mann zückte seine Geldbörse und wechselte die Münze. Erst kurze Zeit später bemerkte er den Verlust mehrerer Geldscheine, die der Unbekannte geschickt aus seinem Portemonnaie gestohlen hatte.

Dazu nutzte der Täter eine gefaltete Straßenkarte, in der er vermutlich die Scheine verschwinden ließ. Vielleicht hatte er sein sogar vorher beobachtet, als er in einer Bankfiliale Geld abgehoben hatte und dann sein Opfer gezielt aussuchte. Damit die Täter nicht weiterhin Erfolg mit ihren Maschen im Kreisgebiet haben, gibt die Polizei folgende Tipps: Brennpunkte des Taschendiebstahls sind praktisch überall zu finden, wo viele Menschen zusammenkommen und Gedränge herrscht.

Taschendiebe gehen meist in Teams von mehreren Tätern arbeitsteilig vor und nutzen ein vorhandenes oder selbst verursachtes Gedränge. Zunehmend sind auch Kinder und Jugendliche als Taschendiebe unterwegs, deren Opfer überwiegend Frauen sind.

Täter nutzen oder erzeugen ein Gedränge: Das Opfer wird im Gedränge angerempelt oder auf der Treppe von Passanten „in die Zange genommen”; beim Einsteigen in den Bus stolpert der Vordermann, er bückt sich oder bleibt plötzlich stehen. Während das Opfer aufläuft und abgelenkt ist, greift ein Komplize in die Tasche.

In vollen Bussen oder Bahnen rückt ein Taschendieb unangenehm dicht an das Opfer heran, das ihm ärgerlich den Rücken zuwendet und damit die Schultertasche „griffbereit” darbietet.

Weitere Informationen gibt es bei den Polizeidienststellen im Kreis Heinsberg oder beim Kriminalkommissariat 1 - Prävention unter 02452-9205555.
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