Heinsberg - Auf ein Wort mit Majella Lenzen

Auf ein Wort mit Majella Lenzen

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Heinsberg. Über die katholische Kirche wird viel geredet und noch mehr spekuliert. Nur selten können wir hinter die Mauern jahrhundertealter Strukturen schauen. Informationen aus erster Hand gibt nun Majella Lenzen.

Sie berichtet am Dienstag, 25. Januar, 20 Uhr, in der von unserem Redaktionsleiter Rainer Herwartz moderierten Gesprächsreihe „Auf ein Wort mit ...” in der Buchhandlung Gollenstede von ihren Erfahrungen als Schwester Maria Lauda, die sie auch in ihrem Buch „Das möge Gott verhüten” dargelegt hat.

33 Jahre war Lenzen im Dienst der Kirche in Afrika tätig. In Tansania baut die gelernte Krankenschwester ein Krankenhaus auf. Lepra, Malaria, Kaiserschnitte und Amputationen gehören ebenso zu ihrem Alltag wie die Leitung des Turiani Hospitals. Sie besucht Management-Seminare in London, doch in der Kirche bleibt sie unmündig.

Sie wird als Provinzoberin nach Simbabwe versetzt. Weil sie versucht, die Ordensregeln zu ändern, gerät sie in Konflikt mit der Kirche. Ihre Reformen werden rückgängig gemacht. Sie wird in eine von HIV stark betroffene Region zwangsversetzt, wo sie die kirchlich Aids-Arbeit koordiniert. Als sie Kondome in das Rotlichtviertel von Morogoro transportiert, provoziert sie den finalen Skandal. Sie wird von ihrem Bischof in ein Leben ohne Absicherung entlassen und von ihren Gelübden entbunden.

Eugen Drewermann hält Majella Lenzens Buch für außerordentlich wichtig, weil die von ihr angesprochene Problematik nach wie vor geleugnet werde. „Ihrem Zeugnis kann niemand widersprechen.” Für Hans Küng ist es „ein Dokument über einen sehr aufregenden Lebensweg”.

Unsere Leser haben nun Gelegenheit, Majella Lenzen persönlich im Gespräch mit Rainer Herwartz zu erleben und ihr auch eigene Fragen zu stellen. Karten gibt es ab sofort in allen Ticket-Online Vorverkaufsstellen und bei den Agenturen des Zeitungsverlages Aachen.
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