Erkelenz - Auf die Räder und ab die Post: Der Wandertag rollt!

Auf die Räder und ab die Post: Der Wandertag rollt!

Von: Helmut Wichlatz
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Pünktlich um 10 Uhr wurden überall im Kreis Heinsberg wie hier in Erkelenz die Radfahrer beim Niederrheinischen Radwandertag auf die Reise geschickt. Foto: Koenigs

Erkelenz. Beim 21. Niederrheinischen Radwandertag hängten sich die Erkelenzer wieder richtig rein. Und das nicht nur als Teil der grenzüberschreitenden Radwanderaktion, an der sich die Stadt mit fünf speziellen Routen beteiligte.

Die familientaugliche Route war knapp 24 Kilometer lang und führte auch nach Hohenbusch, wo die Freizeitsportler an einer Geländeführung teilnehmen konnten. Die mit satten 69 Kilometern längste der Routen führte die Radler nach Jüchen und Neuwerk sowie durch den Hardter Wald. Der erste Start erfolgte um 10 Uhr an der Leonhardskapelle.

3000 Kilometer Gesamtlänge

Insgesamt bot der Niederheinische Radwandertag zwischen Schermbeck, Selkant und dem niederländischen Zeddam 58 Routen mit einer Gesamtlänge von rund 3000 Kilometern. Jedes Jahr nehmen in den Niederlanden und Deutschland Tausende an dem Radwandertag teil, der unter anderem vom Niederrhein-Tourismus und dem Heinsberger Tourist Service organisiert wird.

In Erkelenz hatte man sich auf 500 bis 600 Radler eingestellt, wie Sandra Stoffels vom Stadtmarketing agte. Die Förderung des Fahrrades als Verkehrsmittel ist ein erklärtes Ziel der Stadt, die sich auch der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) angeschlossen hat. „Erkelenz ist zum Radfahren gut geeignet, betonte Stoffels und verwies auf das ausgebaute Radwegenetz, das die Stadt mit ihren Ortschaften verbindet.

Neben dem Radwandertag ist der Erkelenzer Fahrradfrühling im Mai ein Aushängeschild der Fahrradstadt Erkelenz. „Immer mehr Erkelenzer nutzen das Fahrrad für die kurzen Strecken des Alltags”, erklärte Stoffels. Auch die Stadtverwaltung verfügt über Dienstfahrräder, die von den Mitarbeitern gerne genutzt werden.

Viele der Erkelenzer Sportvereine nutzten den Radwandertag zur Präsentation ihrer Arbeit. Darüber hinaus wurden die Besucher auch mit Waffeln, Rostbratwurst und tamilischen Spezialitäten verwöhnt.

Passend zum EM-Endspiel

Passend zum Finale der Europameisterschaft veranstaltete die Erkelenzer Gruppe des Kinderschutzbundes das mittlerweile dritte Menschenkickerturnier. Ausgetragen wurde es in zwei überschaubaren Stadien auf dem Johannismarkt und an der Stadthalle am Franziskanermarkt. Die beiden Austragungsstätten waren auch nötig, denn insgesamt gingen 26 Teams ins Rennen, darunter auch zehn Kinder- und Jugendmannschaften. Neben einigen Mannschaften aus dem Vereinsleben der Stadt hatten sich aber auch Teams wie FC Hummeln im Arsch, Pinke Schweinchen und Mogelmotten angemeldet. Allein der Budoclub stellte drei Mannschaften und war auch noch an den Verrückten Cusanern beteiligt.
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