Auch Sophia-Jacoba gehört längst zu den Denkmälern

Von: koe
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Detlef Stab (rechts) gab den a
Detlef Stab (rechts) gab den ausgesprochn zahlreichen Besuchern im Besucherbergwerk an Schacht 3 sachkundig Auskunft. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Aktionen, Wanderungen, Führungen und Köstlichkeiten waren Trumpf am diesjährigen Tag des Denkmals, der sich auch in der Region bei schönstem Sommerwetter abspielte.

Während die Stadt Wegberg zur dritten Wegberger Mühlentour eingeladen hatte und damit die Wanderfreunde herausforderte, waren es auch in anderen Städten wie Erkelenz und Hückelhoven die Denkmäler, die besondere Aufmerksamkeit erfuhren.

In der ehemaligen Zechenstadt Hückelhoven war es der Schacht 3, dem das besondere Interesse der Besucher galt. In sachkundigen Führungen wurden die Gäste von drei ehemaligen Zechenmitarbeitern in die Welt des Bergbaus entführt.

Martin van der Crabben, Detlef Stab und Rainer Appelt registrierten zeitweise bis zu knapp dreißig Personen, denen sie so manches aus der 90-jährigen Geschichte von Sophia-Jacoba erzählen konnten.

Schließlich wird der Schacht 3 inzwischen von einem Förderverein betreut, der sich ehrenamtlich tätigen ehemaligen Bergleuten und ihren Ehefrauen zusammensetzt.

Wöchentlich verrichtet dieser Personenkreis hier seine Arbeit zum Erhalt von Schacht 3. So konnten die Besucher am „Tag des offenen Denkmals” auch den vor Jahren geschaffenen Barbarastollen präsentieren,den man naturgetreu von Untertage nachgebaut hat.

Die ehemaligen Bergleute hatten ihre helle Freude daran, die Besucher mit Fachausdrücken wie Kaue, Fördermaschine oder Kohlenhobel zu konfrontieren. Hier konnte man einiges lernen und das Interesse bei den Gästen war groß.

Natürlich gab es am Schluss der Führungen auch eine verdiente Stärkung, entweder mit einer kräftigen Eintopfsuppe oder Kaffee und Kuchen.

Das gab es übrigens auch an den anderen Orten am „Tag des offenen Denkmals”. Denn Wanderungen und Führungen machen schließlich durstig und hungrig. Und das geht nicht an...
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