Auch ein Weltmeister fährt in Oberbruch

Von: agsb
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Konzentration, fahrerisches Können und Tempo sind beim Radrennen in Oberbruch auch am Sonntag wieder gefragt. Foto: agsb

Oberbruch. Große Ereignisse werfen ihre Schatten vor. Traditionell einen Tag nach dem Start der Tour de France startet in Heinsberg-Oberbruch ebenfalls ein Radklassiker. Am Sonntag, 5. Juli, geht es im wahrsten Sinne des Wortes „rund“. Seit 49 Jahren organisiert der RV Diana Oberbruch das Radrennen.

Es ist die Strecke mit vielen Kurven, die allerhöchste Konzentration und fahrerisches Können erfordert. Vor vielen Jahren war Start und Ziel die Straße „Am Birnbaum“ (Pfarrkirche). Bedingt durch ein neues Verkehrskonzept in dieser Lage war eine Verlegung notwendig. Neuer Start- und Zielbereich ist nunmehr auf der Mittelstraße (Jugendheim).

Im kommenden Jahr feiert der RV Diana Oberbruch das große Jubiläum. Dann ist auch die Familie von Hans Matwew 50 Jahre mit dem Rennen befasst. Hans Matwew ist die Radsportpersönlichkeit beim RV Diana. Kommt man auf Radsport in Oberbruch zu sprechen, fällt automatisch der Name Hans Matwew.

Matwew freut sich, zur 49. Austragung ein besonders Zugpferd bekommen zu haben. Lucas Liß aus Bergkamen präsentierte sich bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften in Paris im Februar in bestechender Form und wurde Weltmeister im Scratch, einer Disziplin des Bahnradsports. Nun sind die Blicke der Radsportfreunde beim Hauptrennen auf Lucas Liß gerichtet. Das Rennen mit hohem Tempo dürfte dem Weltmeister liegen, denn es sind viele Kurven zu fahren und die scheint der Bergkamener zu lieben. Man darf gespannt sein, wie sich der Weltmeister im „Großen Preis der Kreissparkasse“ schlägt. Das Hauptrennen der Elitefahrer KT A/B startet um 17 Uhr und führt über 60 Runden (72 Kilometer).

Auftakt mit Hobbyfahrern

Nicht allein im Hauptrennen dürften die zahlreichen Attacken auf die vorderen Fahrer für Spannung sorgen. Denn nur selten können sich in Oberbruch einzelne Fahrer absetzen und „einsam“ ihre Runden drehen. Der erste Startschuss erfolgt um 12 Uhr auf der Mittelstraße. Hier können die Hobbyfahrer ab 18 Jahren mit einem rennsicheren Fahrrad ihre Fitness testen; 20 Runden (24 Kilometer) sind zu absolvieren.

Um 12.45 Uhr werden die C-Klassefahrer auf die 48 Kilometer geschickt. Diese Rennfahrer wollen sich allesamt beweisen und können nur durch Siege zur B-Klasse aufsteigen. 40 Runden Hochspannung dürfen erwartet werden. Um 14.15 Uhr starten die U 17-Nachwuchsfahrer über 30 Runden (36 Kilometer).

Um 15.15 Uhr und 15.30 Uhr folgen zwei „Fette-Reifen-Rennen“. Kinder und Jugendliche sollen Rennluft schnuppern. Die Sechs- bis Neunjährigen haben zwei Runden (2,4 Kilometer) zurückzulegen, die etwas Älteren (zehn bis 14 Jahre), die um 15.30 Uhr starten, fahren vier Runden (4,8 Kilometer).

Um 16 Uhr gehen die Senioren auf die 35-Runden-Distanz (42 Kilometer). Das Seniorenrennen ist ebenfalls ein Markenzeichen in Oberbruch, stets sind in dieser Kategorie bekannte Radrennsportler am Start.

Das Radfahrspektakel findet rund um die Mittelstraße statt. Die Verantwortlichen des RV Diana haben alle Anwohner informiert, am Sonntag keine Fahrzeuge im Streckenbereich zu parken. Die Anwohner, so weiß man beim Verein, freuen sich auf das Radrennen und sitzen als Zuschauer in der ersten Reihe.

Die Besucher werden während des Rennens wieder schnell, umfassend und fachkundig informiert. Aus dem Ergebniswagen wird der Rennverlauf kommentiert.

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