Wegberg-Wildenrath - Auch der SV Helpenstein plant Kunstrasenplatz

Auch der SV Helpenstein plant Kunstrasenplatz

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Wegberg-Wildenrath. „Das ist eine einmalige Chance, die müssen wir nutzen und die werden wir nutzen”, zeigte sich Vorsitzender Werner Derichs bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des SV Helpenstein ebenso zuversichtlich wie kämpferisch.

Denn der SV hat die Planungen für einen Kunstrasenplatz vorangetrieben. Die Voraussetzungen sind aber andere als bei Nachbarvereinen. Am 1. März rollen die Bagger auf das Sportplatzgelände an der Eckartstraße.

Dann müssen die Helpensteiner den Baumaßnahmen zur Umgehungsstraße B221 neu Tribut zollen. Sie „verlieren” einen ihrer drei Plätze, werden dafür aber entschädigt. Von diesem Geld und dem städtischen Zuschuss aus dem Konjunkturpaket II wollen sie den Kunstrasenplatz bauen. Dazu sind auch Eigenleistungen zu erbringen. „Wir werden alle anpacken müssen”, schwor Derichs die Mitglieder schon auf zusätzliche Schichten ein. Die Verhandlungen mit dem Landesbetrieb Straßenbau waren anfangs zäh, berichtete Otto von der Heide, Beisitzer im SV-Vorstand. „Wir werden in vollem Umfang und sehr fair entschädigt”, erklärte er.

Von der Heide hatte - in enger Absprache mit Werner Derichs - die Verhandlungen für den Verein geführt. Es habe konstruktive Gespräche mit der Stadt und der Entwicklungsgesellschaft gegeben, lobte er. Im Spätsommer will man den Kunstrasenplatz, der auf dem Rasenplatz hinter der Tribüne gebaut wird, in Betrieb nehmen. Für die Zeit der Baumaßnahmen werden die zwölf Mannschaften des SV Helpenstein nach Arsbeck und Dalheim ausweichen müssen. „Die Anfangskosten zur Pflege des Kunstrasens liegen höher als bei einem anderen Platz”, so Derichs. Er bezifferte sie auf 4000 bis 5000 Euro pro Jahr.

Diese Kosten wären mit einer Beitragserhöhung von einem Euro pro Monat für alle Fußballer (ab 2011) gedeckt. Die 34 Mitglieder, die zur Versammlung gekommen waren, gaben ihr Okay, so dass bei der Jahreshauptversammlung am 26. März darüber abgestimmt werden kann. Dann soll auch eine Satzungsanpassung abgesegnet werden. Der SV-Vorstand hat der veränderten Gesetzeslage Rechnung getragen und in seiner Satzung diesen Absatz hinzugefügt: „Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Vorstand kann aber bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26a des Einkommensteuergesetzes beschließen.”
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