Argumente für Sanierung des Spielplatzes

Von: rh
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Ein Stück Kinderspielplatz Schierwaldenrath in diesen Tagen. Die FDP Gangelt erhofft sich von ihrem Antrag an die Gemeinde aus vielerlei Gründen eine vernünftige Sanierung der Fläche.

Gangelt-Schierwaldenrath. Die Freien Demokraten bemühen sich um die Erneuerung des Kinderspielplatzes in Schierwaldenrath. „Was aus einem Spielplatz werden kann, wenn er nicht gepflegt wird, zeigt sich am heruntergekommenen Platz” in diesem Ortsteil. Der Rat der Gemeinde Gangelt sollte daher beschließen, den Ort „nutzerfreundlich” zu gestalten, heißt es in einem Antrag, der jetzt an den Bürgermeister unterwegs ist.

FDP-Mann Dieter Görtz hat sich genau auf dem Platz umgesehen und die Verhältnisse dokumentiert. „Es ist zu erkennen, wie die Reste eines Klettergerüstes, eines Häuschens mit schiefer Rutsche, vor allem aber die traurigen Überbleibsel einer Schaukelanlage inzwischen von Gestrüpp überwuchert werden”, so Dieter Görtz geschäftsführend im Namen der Fraktion. „So gleicht der Spielplatz eher einem Platz für Gerümpel. Hier”, befürchtet der Freidemokrat, „kann kein Kind mehr gefahrlos spielen.”

Dass Kinder sich an frischer Luft ausreichend bewegen sollen, werde sicher niemand bestreiten, setzt die FDP voraus. „Von daher sehen wir auch keinen Anlass, über den Wert oder die Notwendigkeit eines Kinderspielplatzes zu diskutieren.” Eines der Argumente, es reiche aus, zu Hause Bewegungsangebote zu machen, sei leicht zu entkräften. „Nachweislich schneiden die öffentlichen Plätze in Bezug auf soziale Kompetenzen gegenüber den privat genutzten oder häuslichen besser ab”, hat Dieter Görtz ermittelt.

Auf einem öffentlichen Spielplatz würden Kinder von klein an mit Aspekten des Sozialverhaltens konfrontiert. Im gemeinsamen Spiel mit anderen würden sie lernen, mit unterschiedlichen Menschen auszukommen, auch rücksichtsvoll, hilfsbereit und tolerant zu sein.”

„Gesunde Kinder bewegen sich gerne”, argumentiert Dieter Görtz weiter für eine schnelle Spielplatz-Sanierung, „und sie bleiben auch nur dann gesund, wenn sie sich genügend bewegen können.” Dem möge das Bewegungsangebot eines Spielplatzes mit einer Vielfalt altersgemäßer Geräte Rechnung tragen, denkt der FDP-Sprecher schon an die Ausstattung. „Ein Musterbeispiel ist der Spielplatz in Niederbusch. Aber auch am Gangelter Rathaus und hinter der Minigolfanlage sind Plätze, die bei Kindern beliebt sind.” In der Vergangenheit hätten Schierwaldenrather Bürger öfters seine Parteifreunde auf „diesen unhaltbaren Zustand” angesprochen. „Offensichtlich gibt es genügend Kinder, die gerne ohne festgelegte Zeiten einen Spielplatz nutzen würden”, schließt Dieter Görtz daraus.

Zunehmend wären es aber auch Mitbürger mit kleinen Kindern, die in Schierwaldenrath zu Besuch kommen, mit der Dampfeisenbahn gefahren sind und einen öffentlichen Spielplatz vermissen. „So könnte sich”, schließt Dieter Görtz, „die Einrichtung eines attraktiven Spielplatzes in Bahnhofsnähe auch positiv auf die Weiterentwicklung der Besucherzahlen auswirken.”
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