Arbeiterwohlfahrt vollzieht Schritt in die Zukunft

Von: amk
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Andreas Wagner versenkte eine Zeitkapsel mit Plänen, Münzen und Tageszeitung unter dem Grundstein im Eingangsbereich. Foto: Anna Petra Thomas
Awo Heinsberg neues Gebäude
Eine Tagespflegeeinrichtung, eine Station für ambulante Pflege und die Geschäftsleitung des AWO-Kreisverbandes beherbergt das neue Gebäude in Heinsberg an der Propst-Krüppel-Straße. Foto: Anna Petra Thomas
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Eine AWO-Mitarbeiterin begrüßte die Besucher der Eröffnungsfeier im neuen Gebäude als großes rotes Herz. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. „Die Eröffnungsfeier eines neuen Gebäudes ist immer ein Zeichen von Aufbruchstimmung“, erklärte AWO-Kreisvorsitzender Bernd Reibel am Freitag, als das neue AWO-Gebäude in Heinsberg an der Propst-Krüppel-Straße – direkt hinter dem bestehenden AWO-Altenzentrum an der Siemensstraße – offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde.

„Mit der neuen Tagespflege in Heinsberg und dem Ausbau der Ambulanten Pflege setzen wir mit Zuversicht auf die Zukunft“, betonte er und dankte allen an dem Projekt Beteiligten. „Alte Werte in neuem Glanz“ habe es auf der Einladung geheißen. Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit, dafür stehe die AWO. Diese traditionellen Werte seien nur dann in aller Munde, wenn sie gefährdet seien. „Alte Werte müssen immer wieder modernisiert und aufpoliert werden“, so Reibel. „Wir hoffen, dass wir mit diesem gelungenen Neubau einen Beitrag dazu geleistet haben.“

Es sei 2012 gewesen, als Gereon Frauenrath ihm die Idee von Tagespflege und ambulanter Pflegestation in einem neuen Wohnquartier mit ökologischem Gedanken in Heinsberg vorgestellt habe, erklärte AWO-Geschäftsführer Andreas Wagner. Vier Jahre seien dann vergangen mit Planung, Genehmigung, Ausschreibung, Vergabe, Spatenstich und gut 13 Monaten Bauphase bis zur Fertigstellung im Dezember 2016 und dem Einzug Ende Januar bis zur Eröffnungsfeier.

Sein Dank ging an den Vorstand, an das Architekturbüro Viethen, an Initiator Gereon Frauenrath, an die Firma Frauenrath Bauconcept als Generalunternehmer, an das RHB Planungsbüro und an die Firma Keller Büromaschinen. „Danke auch, dass Sie unserem Wunsch entsprechend überwiegend Firmen aus dem nahen Heinsberger Umfeld bei den Aufträgen berücksichtigt haben“, betonte er, an Frauenrath gewandt. Das neue Gebäude sei ein Schritt in die Zukunft. „Wir haben ein innovatives, modernes Gebäude geschaffen, in dem sich der Verband auch den zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen eines Wohlfahrtsverbandes stellen kann und stellen möchte.“

Frauenrath lobte die enge Partnerschaft mit der AWO. „Dadurch können wir den Käufern der Wohneinheiten in der Klimaschutzsiedlung eine breite Palette an Service-Angeboten anbieten, von der Rasenpflege bis zum Mittagstisch“, erklärte er. Die Unterstützung durch die AWO werde sicherlich zunehmend ein Argument sein, in dem Baugebiet gleich hinter dem AWO-Neubau den Lebensmittelpunkt als Eigentümer oder Mieter zu suchen.

Das neue Gebäude bilde eine „Brücke“ zwischen den bisherigen Angeboten der AWO und den hinzukommenden Bewohnern der angrenzenden Klimaschutzsiedlung. „Durch die Dienstleistungen der AWO können Menschen auch älter werdend in anvertrauter Umgebung wohnen bleiben, da die Hilfsangebote benachbart sind.“ Frauenrath wünschte sich die Fortsetzung der Partnerschaft. Getreu dem Motto der AWO: „Einfach viel bewegen!“

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