Appell vom Landrat: Sammlung vom Volksbund hat begonnen

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Kreis Heinsberg. Jetzt hat wieder die Haus-, Straßen- und Friedhofssammlung vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge begonnen.

Dieser pflegt und erhält 2,7 Millionen Kriegsgräber auf 832 Kriegsgräberstätten in 45 Ländern Europas und in Nordafrika.

Landrat Stephan Pusch, der Vorsitzender des Volksbundes im Kreis Heinsberg ist, appellierte an die Bevölkerung:

„Angesichts der historischen Erfahrungen der deutschen Bevölkerung und der aktuellen Situation zahlreicher Kriege, Bürgerkriege und der dadurch ausgelösten Flüchtlingsbewegungen erhält das Anliegen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, sich um diese Belange zu kümmern, ungewollte Aktualität. Da die soziale Arbeit des Volksbundes weit über das im Vereinsnamen genannte Ziel hinausgeht, bitte ich um Ihre Unterstützung für die Sammler des Volksbundes im Kreis Heinsberg.“ Josef Nießen, Kreisgeschäftsführer des Volksbundes, erklärte: „Krieg und Gewaltherrschaft sind, trotz der schlimmen Menschheitserfahrungen im 20. Jahrhundert, auch heute noch traurige Realität. Daher bleibt die Erinnerungs-, Jugend- und Friedensarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge aktuell und wichtig. In diesem Sinne verdient das Engagement der Sammlerinnen und Sammler jede Unterstützung.“

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist als gemeinnütziger Verein organisiert. Nur 33 Prozent des jährlichen Finanzierungsbedarfs wird aus zweckgebundenen Zuschussmitteln des Bundes steuerfinanziert, zwei Drittel der Aufwendungen zur Finanzierung der Verbandsarbeit müssen aus Mitgliederbeiträgen, Erbschaften und Spendeneinnahmen aufgebracht werden. Die Spendeneinnahmen aus der bis zum 15. November laufenden Sammlung bilden eine wesentliche Säule zur Finanzierung der Verbandsarbeit.

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