Anne Gesthuysen auf Spurensuche bis in die Belle Époque

Von: red
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Anne Gesthuysen liest am 24. November in der Buchhandlung Gollen-stede aus ihrem Roman „Sei mir ein Vater“. Foto: stock/people

Heinsberg. Die Schriftstellerin und Journalistin Anne Gesthuysen liest am Dienstag, 24. November, um 20 Uhr in der Buchhandlung Gollen-stede in Heinsberg aus ihrem im November erscheinenden Roman „Sei mir ein Vater“. Der Roman der mit dem bekannten Fernsehjournalisten Frank Plasberg verheirateten Autorin befasst sich mit einem Glamour-Paar der Pariser Kunstszene Anfang des 20. Jahrhunderts.

Karten gibt es ab sofort in den Ticketshops des Zeitungsverlages Aachen und in allen bekannten Vorverkaufsstellen. Anne Gesthuysen wurde am Niederrhein geboren, studierte Journalistik und arbeitete als Reporterin für WDR, ZDF und VOX. Viele Jahre moderierte sie das ARD-Morgenmagazin. Von ihrem ersten Roman „Wir sind doch Schwestern“ wurden bisher über 500 000 Exemplare verkauft.

In ihrem neuen Roman verwebt Anne Gesthuysen eine ungewöhnliche Familiengeschichte mit dem spektakulären Leben einer französischen Malerin. Eine Expedition auf den Spuren eines geheimnisvollen Gemäldes wird zur letzten Reise eines ungewöhnlichen Trios. Als Lilie erfährt, dass der Vater ihrer Freundin Hanna schwer erkrankt ist, will sie sich umgehend auf den Weg an den Niederrhein machen, zu den beiden Menschen, die sie bereits vor vielen Jahren zur Ersatzfamilie erkoren hat.

Einbrecher erwischt

Doch in ihrer Pariser Wohnung erwischt sie einen Einbrecher, der ausgerechnet ein altes Bild klauen will, das bislang höchstens sentimentalen Wert für sie besaß. Der Eindringling entkommt, und Lilie findet einen mysteriösen Brief einer Frau namens Georgette Agutte im Bilderrahmen. Da sie weiß, wie sehr Hannas Vater Geheimnisse liebt, nimmt sie das ramponierte Bild und den Brief kurzerhand mit nach Xanten. Als ein Restaurator weitere rätselhafte Entdeckungen macht, drängt Hannas Vater auf eine letzte gemeinsame Reise.

Die drei begeben sich auf Spurensuche bis nach Frankreich und auf die Antillen und finden mehr über das faszinierende Leben der Malerin heraus, die Lilies Ururgroßtante war. Über ihre ungewöhnliche Kunstkarriere, ihre bedingungslose Liebe zum sozialistischen Minister Marcel Sembat, über ihre innige Freundschaft zu Matisse, den sie schon förderte, noch bevor er in der Kunstwelt anerkannt wurde, über ihre Abenteuer unter den Künstlern und Politikern im Paris der Belle Époque.

Die Geschichte einer in Vergessenheit geratenen Malerin verbindet sich mit einer so anrührenden wie tröstlichen Reise des Abschieds. So witzig, traurig und verrückt wie das Leben selbst.

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