Alter Sportplatz in Wildenrath soll attraktiver werden

Von: hewi
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Wegberg. Das Gelände des alten Sportplatzes an der Hochstraße in Wildenrath soll durch eine Umgestaltung attraktiver gemacht und in das touristische Konzept der Stadt Wegberg einbezogen werden.

Die CDU-Fraktion des Rates hatte beantragt, die Flächen so umzugestalten, dass die Nutzung des Geländes ermöglicht wird. So war ein Sitzbereich in der Nähe der Kapelle für kirchliche Veranstaltungen ebenso angedacht wie eine Freifläche für Ballspiel oder Klettermöglichkeiten für Kinder sowie eine Grillhütte.

Begründet wurde der Antrag mit der Förderung des sanften Tourismus, den sich die Stadt auf die Fahnen geschrieben hat. In einer Stellungnahme im Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr (StUV) erklärte die Verwaltung, dass die Förderung des Kurzzeittourismus bekanntlich „erklärtes Ziel” der Stadt sei. Die Nutzung der ehemaligen Sportplatzfläche für die Naherholung werde daher unterstützt. Nach der Festsetzung des Landschaftsplanes liegt der Bereich im Naturschutzgebiet.

Die Verwaltung stimmt den vorgeschlagenen Änderungswünschen aber nur in einem begrenzten Umfange zu. Somit wäre eine Nutzung der Fläche für kirchliche Veranstaltungen, zum Beispiel Prozessionen, denkbar. Eine Befreiung vom naturschutzrechtlichen Status zur Erstellung einer Schutzhütte für Wanderer wurde bei ersten Gesprächen in Aussicht gestellt, wie die Verwaltung ebenfalls mitteilte. Einer lärmintensiven Nutzung werde aber nicht zugestimmt, da sie den Belangen des Naturschutzes widersprächen.

Gespräche nicht erfolgreich

Auch Gespräche mit Vertretern des deutsch-niederländischen Naturparks Maas-Schwalm-Nette über die Förderung einer Schutzhütte auf dem Gelände waren nach Aussage der Verwaltung nicht erfolgreich, da sie außerhalb der Fördermöglichkeiten liege. Entsprechende Gespräche mit der deutschen Naturparkverwaltung Schwalm-Nette seien noch nicht abgeschlossen. Sollte dort eine Förderung zustande kommen, müsse der Standort mit der Naturparkverwaltung abgestimmt werden.

Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung einstimmig, sich weiterhin um die Förderung einer Schutzhütte auf dem Gelände einzusetzen. Darüber hinaus sei ein Gestaltungskonzept für das Gelände zu erstellen. Von einer Gesamtaufforstung des Geländes werde aber abgesehen.
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