Altenpflegeausbildung „ist sehr zukunftsträchtig”

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Die neuen Schüler des Fachseminars vom Institut für Pflege und Soziales (IPS) in Brachelen mit ihren Schultüten.

Kreis Heinsberg. Am ersten Schultag bekommen Schulneulinge eine Schultüte. Dies galt auch für die 28 neuen Schüler des Fachseminars vom Institut für Pflege und Soziales (IPS) in Brachelen, die nun eine dreijährige Ausbildung zum Altenpfleger beginnen.

Und so steuerten die Vertreter der Ausbildungsbetriebe, die mit dem IPS kooperieren, auf die „Neulinge” zu und überreichten ihnen eine bunte kleine Schultüte. Dieser symbolische Akt war Teil eines Empfangs zum Schulstart im Alten- und Pflegeheim Haus Berg in Brachelen. Vorangegangen war eine Messe in der Pfarrkirche St.Gereon in Brachelen, zu der neben den Auszubildenden auch die Angehörigen eingeladen waren. Die Messe war von den Altenpflegeschülern des zweiten Ausbildungsjahres vorbereitet worden.

„Heute bekommen Sie eine Schultüte. Wenn Sie in drei Jahren ihre Prüfung abgelegt haben, kriegen Sie einen Doktorhut”, versprach Bernd Bogert, Geschäftsführer der St.-Gereon-Einrichtungen, augenzwinkernd. Dann jedoch wurde er ernst und erklärte, dass diese drei Jahre nicht stressfrei würden. Heute sei der Beginn eines lebenslangen Lernens.

„Es wird für Sie alle kein leichter Weg”, sagte er. Deshalb würden das IPS und die Ausbildungseinrichtungen diesen bestmöglich für die Schüler unterstützen. Er stellte zudem heraus, dass die Schüler den richtigen Weg gehen würden. Denn die Altenpflegeausbildung sei sehr zukunftsträchtig. „Die, die heute den Beruf des Altenpflegers erlernen, können auch noch in 50 Jahren pflegen”, so Bogert. Examinierte Fachkräfte würden in Zukunft immer gebraucht.

Im Namen des Caritas-Pflegenetzes „Starke Partner” ergriff Alfons Nickels, der Geschäftsführer der gemeinnützigen Franziskusheim-Gesellschaft aus Geilenkirchen, das Wort. Mit der Ausbildung durch das IPS würden die katholischen Einrichtungen der „Starken Partner” der Verantwortung gerecht, die die katholische Kirche gegenüber jungen Menschen habe. Er dankte deshalb all seinen Kollegen, dass sie die nicht unerheblichen Kosten einer solchen Ausbildung tragen würden.

An die Schüler gewandt sagte Nickels, dass ihnen in den drei Jahren ihrer Ausbildung Neues begegnen würde. Als Beispiel führte er die sechs Auszubildenden an, die im Rahmen eines dreiwöchigen Fachpraktikums in Ungarn pflegen würden. Schließlich wünschte er allen Schülern einen guten Start ins Berufsleben.

Diesen Worten schloss sich Martina Stegmann, die Leiterin des IPS, an. Dies sei ein schöner Tag, weil alle - die Kooperationspartner und Lehrkräfte - die Möglichkeit hätten, einmal innezuhalten, um darüber nachzudenken, ob man das „richtige Händchen” in Sachen Ausbildung habe.

Gleichzeitig biete der Tag den Schülern die Gelegenheit, sich langsam darauf einzustellen, was auf sie zukomme. Denn in Zukunft stünden sie in der Pflege und damit in Situationen, die oft nicht so einfach seien.

Der Tag sei aber auch deshalb schön, weil das Institut zwei neue Mitarbeiter habe. Denn nicht nur bei der Altenpflege gebe es einen Fachkräftemangel, sondern auch Lehrer beziehungsweise Pflegepädagogen seien schwer zu finden, wie Martina Stegmann anmerkte.
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