Allgemein verbindliche Lohnuntergrenze begrüßt

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Die CDA im Kreis Heinsberg set
Die CDA im Kreis Heinsberg setzt auf bewährte Kräfte: Dr. Armin Leon (Mitte) wurde erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt. Heinz-Peter Benetreu (l.) und Christoph Kaminski (r.) wurden als stellvertretende Kreisvorsitzende wiedergewählt. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Neuwahlen des Vorstandes haben auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) im CDU-Kreisverband Heinsberg gestanden.

Aber bevor die anwesenden Mitglieder zur Wahl schreiten konnten, gab zunächst der CDA-Kreisvorsitzende, Dr. Armin Leon, seinen Bericht über die abgelaufene Wahlperiode. Dabei betonte Leon die Bedeutung der CDA innerhalb der Volkspartei CDU. Leon wörtlich: „Unsere Gründer haben sich etwas dabei gedacht, die neue politische Bewegung nicht Partei, sondern Union zu nennen. Sie ist nicht zuletzt eine Union aller sozialer Schichten. Und die CDA steht dafür, dass auch Arbeitnehmer in der Volkspartei CDU eine politische Heimat haben.”

Das es dabei gelte, innerhalb der CDU immer wieder für Mehrheiten zu werben, sei klar. Als Beispiel nannte Leon in diesem Zusammenhang die bei der letzten Bundestagung der CDA Ende Mai aufgestellte Forderung nach Einführung einer allgemein verbindlichen Lohnuntergrenze auf Basis des Mindestlohns in der Leih- und Zeitarbeit.

Leon: „Diese Forderung ist absolut richtig. Sie entspricht dem Gerechtigkeitsempfinden der Menschen in unserem Land. Es gilt nun, innerhalb der CDU unsere Forderungen weiter mehrheitsfähig zu machen. Die CDU kann nur dann als Volkspartei überleben, wenn wir eine sozial gerechte Politik für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland betreiben.”

Nach dem Bericht des Vorsitzenden und einer kurzen Aussprache schritten die Teilnehmer zu den Wahlen. Dabei wurde Armin Leon einstimmig in seinem Amt als CDA-Kreisvorsitzender bestätigt. Stellvertretende Vorsitzende sind Heinz-Peter Benetreu, Christoph Kaminski und Alexander Scheufens. Auch ihre Wahl erfolgte einstimmig. Als Beisitzer wurden gewählt: Fred Fröschen, Heino Hamel, Josef Nievelstein und Martin Offergeld.

In seinem Schlusswort kündigte der wiedergewählte Kreisvorsitzende an, es seien auch für die kommenden zwei Jahre eine Vielzahl von Aktivitäten geplant. Ein wichtiger Themenschwerpunkt werde dabei die Frage „Wer pflegt (mich) morgen? - Arbeit in der Pflege” sein. Hierzu werde bereits in den kommenden Wochen ein erster Termin stattfinden.
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