Agit wirbt für Technologieregion Aachen: Firmen aus Kreis Heinsberg dabei

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Kreis Heinsberg. Anfang des Jahres hat die Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer (Agit) eine neue Werbeaktion für die Technologieregion Aachen gestartet, an der künftig auch zwei Firmen aus dem Kreis Heinsberg beteiligt sind.

Die Kampagne der Wirtschaftsförderungsagentur stellt nicht das Lob auf den Standort in den Vordergrund, sondern lässt Unternehmer darstellen, was sie hier produzieren und entwickeln und will so ein Bild der Potenziale der Region vermitteln.

Wiedererkennungsfaktor und Blickfang der Aktion sind Fotos der Unternehmer, die eine Schiefertafel in die Kamera halten, auf der plakativ mit der Frage „Wussten Sie schon, dass...?” die Beschreibung des Unternehmensschwerpunkts eingeleitet wird.

Bei der Auswahl der beiden Unternehmen aus dem Kreis Heinsberg wurde die Agit von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) beraten, die in der BKtel communications GmbH aus Hückelhoven-Baal und der Essedea GmbH & Co. KG aus Wassenberg auf Anhieb interessierte Partner für das Projekt vorschlagen konnte.

Somit wird künftig auch mit den Fragen „Wussten Sie schon, dass man im Kreis Heinsberg auf Luft schläft?” und „Wussten Sie schon, dass man in Hückelhoven mit Lichtgeschwindigkeit arbeitet?” für die Technologieregion Aachen und ihren nördlichsten Teil, den Kreis Heinsberg, geworben.

„Wussten Sie schon, dass man im Kreis Heinsberg auf Luft schläft?” Dies fragen Heinz Willy Essers, Geschäftsführer, und Dirk Schulze, Prokurist Vertrieb, von der Essedea GmbH & Co. KG. Der Infotext zu diesem Motiv lautet: „Rund ein Lebens-Drittel verbringen wir im Schlaf, viele rund ein weiteres Drittel im Sitzen. Dies gesund zu tun, ist wichtig.

Essedea hat dreidimensionale, 100 recyclebare Textilien entwickelt, die als atmungsaktive, elastische Einlage in Sitzkissen, Matratzen und Auflagen den Sitz- und Liegekomfort optimieren. 3DEA¨ reguliert Feuchtigkeit und Wärme und unterstützt den Körper. Das Ergebnis: mehr Lebensqualität durch Technik.”

„Wussten Sie schon, dass man in Hückelhoven mit Lichtgeschwindigkeit arbeitet?” Dies fragt Dr.-Ing. Jürgen Seidenberg, Geschäftsführer von der BKtel communications GmbH. Der Infotext zu diesem Motiv lautet: „High-Speed-Internet, Digital-TV und IP-Telefon benötigen immer leistungsstärkere Kommunikationsnetze. Nur die Glasfaser bietet dank Lichtwellen-Übertragung fast unbegrenzte Datenkommunikation - in realer Lichtgeschwindigkeit. Hierfür entwickelt und produziert BKtel High-Tech-Übertragungstechnik, die Datenraten von über 1.000 Mbit/Sek. bis in die Wohnung gewährleisten können. Weltweit entstehen so zukunftssichere Glasfasernetze mit dem Prädikat Made in Germany.”

Die großformatigen Plakate werben in beleuchteten Schaukästen (die ersten sind bereits am Aachener Hauptbahnhof zu sehen) und können ebenfalls für Internet- und Anzeigenwerbung genutzt werden. Darüber hinaus sind seit April die Motive auf den Reiseplänen ausgewählter ICE-Züge der dritten Generation auf der Strecke zwischen den Flughäfen Brüssel, Köln, Amsterdam, Düsseldorf und Frankfurt platziert. Insgesamt wurden bisher 13 Unternehmen aus der gesamten Region für eine Teilnahme gewonnen, deren jeweilige Motive nun nach und nach in den Einsatz kommen.

„Wir freuen uns darüber, dass es erste Resonanz gibt, weitere Unternehmer sprechen uns an und möchten sich beteiligen; einige werden ihr Motiv über unsere Anzeigenmöglichkeiten hinaus für sich nutzen”, so Verena Kienzle, bei der Agit für die Kampagne zuständig. „Darüber hinaus hoffen wir natürlich, dass die Unternehmen über die Kampagne Kontakte und Kunden gewinnen. Nach nur gut drei Monaten Laufzeit ist es aber noch zu früh, konkrete Ergebnisse zu erwarten.”

Und auch WFG-Prokurist Axel Wahlen zeigt sich zufrieden: „Wir sind froh, dass wir als Kreis Heinsberg mit diesen beiden hoch innovativen Unternehmen einen angemessenen Beitrag zu dieser wirklich interessanten Werbekampagne leisten können und dass beide Unternehmen ohne Zögern eine Zusage zur Teilnahme gegeben haben.”
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