Kreis Heinsberg - AC² bietet kompetente Anleitung zu Wachstum

AC² bietet kompetente Anleitung zu Wachstum

Von: disch
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Im Modell einer Mahlschüssel für den Erzabbau: Mit einem Pressegespräch bei Modellbau Theuerzeit in Erkelenz wurde von Gründerregion und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für eine Teilnahme von Unternehmen aus dem Kreis Heinsberg an der Wachstumsinitiative von AC2 geworben. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Dr. Joachim Steiner, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG), hat die heimischen Unternehmen zur Teilnahme an „AC² – die Wachstumsinitiative 2014/2015“ aufgerufen.

„Wenn es AC² nicht gäbe, müsste man es erfinden“, sagte der WFG-Chef und verwies auf die kompetente Anleitung zu Wachstum, die Firmen dabei gegeben werde. Für Steiner ist die Wachstumsinitiative ein wichtiges Mittel der Wirtschaftsförderung. Neben der Forcierung von Neugründungen fördere vor allem die Pflege und Entwicklung bestehender Unternehmen das Beschäftigungswachstum. Je mehr Unternehmen an AC² teilnehmen würden, desto stärker profitiere davon die Kreis-Wirtschaft.

Iris Wilhelmi, die stellvertretende Geschäftsführerin der Gründerregion Aachen, skizzierte bei einem Pressegespräch in Erkelenz die Ziele der Wachstumsinitiative: Stärkung des Wirtschaftsraumes, Ausschöpfung des Innovationspotenzials, Schaffung und Sicherung von langfristigem Wachstum sowie Wissenstransfer und Kontakte für Mittelständler. Unternehmen mit fünf bis 250 Mitarbeitern – möglichst vor 2010 gegründet – können an der Wachstumsinitiative teilnehmen. Professionelle kostenfreie Beratung, zwei unabhängige Gutachten zum Wachstumsplan, acht Veranstaltungen rund um Wachstum und Innovation: All dies stellt – neben der Möglichkeit zum Gewinn von Geld- und Sachpreisen – den sicheren Mehrwert für die teilnehmenden Unternehmen dar.

„Es hat sich gelohnt“

Auch wenn Modellbau Theuerzeit aus Erkelenz – 2013 mit dem dritten Platz des Gründerpreises NRW ausgezeichnet – bei der Wachstumsinitiative 2013/2014 „nur“ zu den Nominierten und nicht zu den Preisträgern gehörte, verbuchte Geschäftsführerin Maike Laumen-Theuerzeit, die sich im Jahr 2012 über den Vision-plus-Unternehmerinnenpreis freuen durfte, die Teilnahme bei AC² als vollen Erfolg. „Es hat sich gelohnt“, sich mit dem Markt auseinanderzusetzen und die Wachstumsidee durchleuchten zu lassen. Begeistert blickte sie zurück auf Informationsabende, auf die Schaffung von Netzwerken und auf die Beratertage : „Ich habe ganz viel gelernt.“ Die Nominierung habe sie als Bestätigung empfunden, auch wenn sie ihre Wachstumsidee – Etablierung eines 3D-Sand­druckers im Produktionsablauf zur Fertigung von Prototypen – angesichts der notwendigen Gesamtinvestition von drei Mllionen Euro bislang noch nicht verwirklicht habe. Noch sei es dafür zu früh, nachdem zuletzt in eine CNC-gesteuerte Fräse investiert worden sei. Das 1986 gegründete und 2009 von ihr übernommene Unternehmen habe mittlerweile 15 Mitarbeiter. Aber auch wenn aktuell kein personelles Wachstum geplant sei, so wolle sich die Firma doch räumlich an ihrem Standort in Erkelenz an der Neusser Straße ausdehnen.

Tragfähiges Konzept als Ziel

Auf Wachstum setzt auch RJ ­Lasertechnik aus Übach-Palenberg. Wie Geschäftsführer Ralf Risters erklärte, wolle das Unternehmen seinen Jahresumsatz von zuletzt 2,5 bis 2,7 Millionen bis 2020 um fünf Prozent pro Jahr auf 3,5 bis vier Millionen Euro steigern und auch personell von aktuell 20 Mitarbeitern noch einmal um bis zu zehn Köpfe wachsen. Vor allem in der Halbleiterindustrie engagiert, will RJ Lasertechnik in Luft- und Raumfahrt- sowie Medizintechnik stärker Fuß fassen. Auf dem Weg zu höheren Umsatzzahlen soll die Teilnahme an der Wachstumsinitiative aber in erster Linie dabei helfen, für Vertrieb und Marketing ein tragfähiges Konzept zur Erschließung neuer Märkte in den direkten Nachbarländern zu entwickeln.

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