Abonnenten zu Gast bei der Willy-Dohmen-Gruppe

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Auf dem Rundgang durch die Produktions- und Abbaustätte von Dohmen in Geilenkirchen: Auch Betriebsleiter Ralf Hübner (im weißen Hemd) führte eine Abonnentengruppe durch das Gelände. Foto: agsb
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Einer der ersten Bauleiter von Dohmen, Peter Offermanns (im Vordergrund), war dabei. Hinter ihm: Betriebsleiter Marco von der Ruhr. Foto: agsb
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Im Labor: Wilfried Dohmen (l.), ­geschäftsführender Gesellschafter, gab den Abonnenten persönlich viele Erklärungen. Foto: agsb

Kreis Heinsberg. „Nur ein gerader Weg führt immer zum Ziel.“ Dieser Grundsatz des Firmengründers Willy Dohmen gilt auch heute noch in der Unternehmensgruppe Dohmen, die rund 280 Mitarbeiter zählt und in den vergangenen drei Jahren einen Umsatz von konstant rund 50 Millionen Euro verzeichnete.

„Qualität und Zuverlässigkeit sind unsere Markenzeichen“, betonte Wilfried Dohmen, der geschäftsführende Gesellschafter, als er jetzt 40 Abonnenten unserer Zeitung zu einem exklusiven Blick hinter die Kulissen am Firmensitz im Übach-Palenberger Stadtteil Windhausen willkommen hieß.

Dohmen gehört zu den Partnern der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg beim Standortmarketing unter dem Motto „Spitze im ­Westen“. Wie konstruktiv „Spitze“-Unternehmen der Region – eigentlich Wettbewerber in der­selben Branche – auch miteinander arbeiten können, machte Dohmens Hinweis auf eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften mit Frauenrath aus Heinsberg deutlich. Wo es Sinn macht, werden Stärken gebündelt und Projekte gemeinsam realisiert.

Auch in der Willy-Dohmen-Grupe selbst wird auf das funktionierende Zusammenspiel der einzelnen Bereiche gesetzt, um „leistungsstark, zeitoptimiert und kostenbewusst“ zu agieren. „Hand in Hand – Qualität organisieren“, lautet die Devise.

Die Dohmen-Gruppe gehört nach einer Erhebung von Info-Bau Münster aus dem Jahr 2011 zu den Top 50 der besten ­Straßenbauunternehmen in Deutschland, sie gilt aber auch als Spezialist für die Erschließung von Gewerbe-, Industrie- und Wohngebieten. Von der Rohstoffgewinnung und -veredelung über Transport und Weiterverarbeitung bis zum Bau und Verkauf reicht das Spektrum. „Wir haben auch keine Angst vor großen Projekten“, verwies Wilfried Dohmen auf ungezählte Kilometer im Autobahnbau.

Sand als „Gestein des Jahres 2016“ rückte Betriebsleiter Ralf Hübner in den Blickpunkt, als er die Produktions- und Abbaustätte in Geilenkirchen vorstellte. Wobei der Begriff Kiestagebau eigentlich treffender sei als die Bezeichnung Kiesgrube. Wie treffend diese Einschätzung ist, davon konnten sich die Abonnenten bei einer Busfahrt durch das Abbaugelände und einer Führung durch die Anlagen überzeugen.

Das Areal ist insgesamt 73 Hektar groß; davon sind aktuell 48 Hektar in Betrieb und 13 Hektar bereits rekultiviert, während zwölf Hektar noch als Ackerfläche genutzt werden. Der Rohkies (bis zu 500.000 Tonnen im Jahr) wird im Trockenabbau gewonnen – eindrucksvoll zu beobachten, wie der Radlader Kies und Sand aus der Wand holt. Über eine Aufbereitungslinie landet das Material in der Kieswäsche. Zu zwei Asphaltmischanlagen namens „Willy“ und „Gertrud“ – benannt nach dem Firmengründer und seiner Frau – hatte sich 2010 noch „Petra“ gesellt.

In dieser Polymeranlage, die den Namen von Wilfried Dohmens Gattin trägt, wird Bitumen für den Straßenbau – vor allem mit für höher klassifizierte Straßen – über die Zugabe von Polymeren oder Paraffinen veredelt; rund 10.000 Tonnen im Jahr. Mit dieser Anlage hat Dohmen für Unabhängigkeit vom Markt gesorgt: Engpässe bei Spezialbitumina gehören der Vergangenheit an.

Die Besucher sahen auch Transportbeton- und Recycling­anlagen. Und sie erkundeten das Labor. Mit größter Sorgfalt werden dort nicht nur aus Bauabfällen gewonnene wiederverwendbare Recyclingbaustoffe überprüft, sondern auch die vielen Asphalt- und Betonmischungen, die Dohmen für die Kunden produziert. Im Labor wird zudem stets nach neuen Möglichkeiten geforscht. Denn letztlich gilt auch bei der Produktion von Straßenbaustoffen und anderen Baumaterialien die Regel: „Auf die richtige Mischung kommt es an!“

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