Kreis Heinsberg - Abgeordnete in Sorge

Abgeordnete in Sorge

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Kreis Heinsberg. Die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Bernd Krückel und Dr. Gerd Hachen haben die Landesregierung zum Stand der Dinge in Bezug auf europäische Fördermittel, die für den Kreis Heinsberg bewilligt worden seien, befragt.

Dabei stellte sich laut Krückel und Hachen heraus, dass in der laufenden Förderperiode 2007 bis 2013 bislang rund zwei Millionen Euro EU-Mittel in Vorhaben im Kreis Heinsberg investiert worden seien. Die Gelder stammten aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

Das Ziel des EFRE sei die Stärkung der wirtschaftlichen und sozialen Bindekraft in der Europäischen Union durch Abbau der Ungleichheiten zwischen den einzelnen Regionen, so Hachen. Der EFRE finanziere unter anderem direkte Hilfen bei Investitionen von Unternehmen, so Hachen. 500.000 Euro gingen zwischen 2007 und 2011 an Firmen aus dem Kreis Heinsberg mit innovativen Projektideen im Bereich Logistik, Automotive und Nanotechnologie. Der Europäische Sozialfonds erhöhe die Berufschancen und helfe, neue Kenntnisse zu erwerben. Rund 250 Einzelanträge auf Qualifizierungsmaßnahmen aus dem Kreis Heinsberg seien bis 2011 bewilligt worden.

Die CDU-Abgeordneten wollten nicht nur die Höhe der bisher genehmigten Fördermittel in Erfahrung bringen. Sie haben die Sorge, „dass der ländliche Raum durch die rot-grüne Landesregierung benachteiligt wird”.Krückel: „Wir befürchten, dass der ländliche Raum - wie bei den Mitteln aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz - zukünftig durch die Minderheitsregierung weniger Mittel erhalten wird. Deshalb werden wir die Weiterentwicklung der Fördermittelvergabe weiterhin kritisch im Auge behalten, damit unsere Unternehmen keine Nachteile erleiden.”

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