Abfall-Ausschreibung „findet ein gutes Ende“

Von: disch
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Die Ausschreibung des Kreises Heinsberg zur ­Abfallentsorgung hat ein gutes Ende gefunden. Foto: Jaspers

Kreis Heinsberg. Die Ausschreibung des Kreises Heinsberg zur ­Abfallentsorgung habe nach rund 20 Monaten mit drei Beschwerdeverfahren vor der Vergabekammer Köln und dem Oberlandesgericht Düsseldorf, die der Kreis allesamt gewonnen habe, „ein gutes Ende“ gefunden, berichtete Landrat Stephan Pusch am Donnerstagabend im Kreisausschuss und fügte hinzu: „Ich finde: auch ein gutes Ende für die Bürger des Kreises Heinsberg!“

Pusch blickte noch einmal zurück auf die vergangenen Monate: Nachdem der Kreistag am 27. September der Vergabe des Auftrages zum Transport und zur Entsorgung des Rest- und Sperrmülls ab 1. April 2013 an die Bieter EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (Viersen) und Schönmackers Umweltdienste (Kempen) zugestimmt habe, habe die AWA (Eschweiler) gegen diese Vergabeentscheidung Rüge bei der Vergabekammer Köln eingereicht.

Nach Prüfung der Rüge sei diese ohne weitere mündliche Verhandlung von der Vergabekammer mit Beschluss vom 21. November (wie berichtet) als „unzulässig und unbegründet“ zurückgewiesen worden.

Da innerhalb der am 5. Dezember abgelaufenen Beschwerdefrist keine Beschwerde gegen die inhaltliche Entscheidung der Vergabekammer eingelegt worden sei, so Pusch weiter, habe der Auftrag über die Rest- und Sperrmüllentsorgung ab April nunmehr mit Zuschlagschreiben vom 6. Dezember an EGN und Schönmackers vergeben werden können.

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