Ab 1. April gibt es den Kita-Navigator

Von: jwb
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Bei der Vorstellung des Kita-Navigators im Heinsberger Kreishaus: Claus Bürgers, Friedhelm Sieben, Ralf Schwarzenberg, Bernd Kleinjans, Hans-Jürgen Oehlschläger und Hermann-Josef Lehnen (v. l. n. r.).

Kreis Heinsberg. Kita-Navigator wird das Datenbank-System genannt, in dem Eltern ihre Kinder bei den Kindertagesstätten anmelden können. Alle 125 Einrichtungen mit Kita-Plätzen kreisweit sind angeschlossen. Anmeldungen zu einem Kindergartenplatz erfolgen einheitlich nur noch über den „Kita-Navigator“.

Gemeinsam mit den Jugendämtern der Städte ­Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg und ­Hückelhoven stellte das Kreisjugendamt das Anmelde- und Vormerksystem jetzt vor.

„Die fünf Jugendämtern im Kreis Heinsberg haben erfreulicherweise mit dem Kita-Navigator ein einheitliches Onlineverfahren gewählt“, betonte Kreisjugendamtsleiter Hans-Jürgen Oehlschläger. Ab 1. April stehe das Online-System Kita-Navigator den Eltern zur Verfügung (für Geilenkirchen ab 1. Mai). Die Eltern der Städte und Gemeinden ohne eigenes Jugendamt nutzen zur Online-Anmeldung den Kita-Navigator beim Kreis Heinsberg.

Die Eltern in den Einzugsgebieten der vier Städte die städteeigenen Zugänge zum „Kita-Navigator“. Wer keinen Zugang zum Internet habe oder sich nicht zurechtfinde mit dem System, könne die Registrierung und ­Vormerkung ihrer Daten auch über die Kindertageseinrichtungen vornehmen lassen. Auch bei den fünf Jugendämtern sei die Anmeldung möglich.

Alle Anmeldungen erfolgen jedoch ausschließlich über die Eingabe in das Datenbanksystem, erklärten die städtischen Jugendamtsleiter Claus Bürgers (Erkelenz), Bernd Kleinjans (Heinsberg) und Ralf Schwarzenberg (Hückelhoven) und der stellvertretende Leiter Hermann-Josef Lehnen aus Geilenkirchen unisono.

Im einheitlichen Anmeldeverfahren für die Kindergartenplätze könne nach Kitas gesucht und ausgewählt werden. Die Eingabe der Daten der Eltern und des anzumeldenden Kindes erfolge als nächster Schritt. Nach der Datenprüfung werde die Registrierung abgeschlossen. Insgesamt bei vier Kitas sei eine Anmeldung möglich. In einem passwortgeschützten Bereich könne der Status der Vormerkung abgerufen werden.

Dort seien auch die Mitteilungen des Kindergartens wie Einladungen zum persönlichen Gespräch oder eine Platzzusage zu finden. Alternativ könnten die Mitteilungen jedoch auch per Post erhalten werden, so Friedhelm Sieben, Jugendhilfeplaner beim Kreisjugendamt.

Auch die Elternbeiträge ließen sich für den gewünschten oder alternativen Kindergarten erfahren. In der Regel erfolge die Platzzusage ab 15. Januar für das im ­August beginnende Kindergartenjahr durch den Kindergarten mit der Einladung zur Vertragsunterzeichnung. Platzabsagen und Nichtberücksichtigung erfolgten ausschließlich durch die Jugendämter im April oder Mai.

Jeweils zum 31. Juli erfolgt eine Löschung der Daten zu den Kindern, die eine Zusage erhalten haben, und für die Kinder, für die keine Vormerkung für das nächste Kindergartenjahr im Falle der Nichtberücksichtigung erfolgt sei.

Der Vorteil des in den Städten Düsseldorf und Mönchengladbach schon bewährten Systems liege darin, dass die einmal erfassten Daten sowohl von den Kitas wie auch dem zuständigen Jugendamt abgerufen werden könnten, hieß es. Die Jugendämter erhielten so frühzeitig und tagesaktuell einen Überblick über die Bedarfe.

Diese Transparenz und Planungssicherheit seien auch ein Stück mehr Gerechtigkeit, zeigten sich die Repräsentanten der Jugendämter bei der Vorstellung des Systems im Kreishaus überzeugt.

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