Aachener Team gewinnt Oldtimerfahrt

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Einer der Erkelenzer Lokalmatadore: Hubert Heinrichs, der auch als ältester Fahrer ausgezeichnet wurde, war mit seinem sehenswerten Chevrolet Tourer aus dem Jahr 1932 wieder einmal mit von der Partie bei der Internationalen Grenzland-Rallye. Foto: Koenig

Kreis Heinsberg. Der Große Preis der Dekra, sprich der Gesamtsieg wurde bei der 14. Auflage der Internationalen Grenzland-Rallye von einem Team aus Aachen errungen.

Oliver Bachmann und Silke Roder - unterwegs mit einem BMW 700 LS Coupé aus dem Jahr 1965 - lagen im Klassement am Ende ganz vorne und durften aus den Händen von Claus Döbber die beiden großen Pokale für Fahrer und Beifahrerin in Empfang nehmen.

Bei dieser traditionellen Oldtimerausfahrt - präsentiert vom Zeitungsverlag Aachen - war es natürlich nicht auf das Tempo angekommen, vielmehr waren auf der 145 Kilometer langen und mit einigen Sonderprüfungen gespickten Strecke Zuverlässigkeit und Geschicklichkeit gefordert.

Zu den Klassensiegern gehörten auch zwei Teams aus Geilenkirchen: Willy Davids und Norbert Heinrichs im Bentley 41/4 Liter Open Tourer aus dem Jahr 1936 sowie Stefan Starek und Dany Molz im MG TC aus dem Jahr 1949.

Sonderpokale der Württembergischen Versicherung - von Raimund Leson überreicht - gingen an den Besitzer des ältesten Fahrzeugs, Werner Straube aus Jüchen, für seinen Ford T aus dem Jahr 1909, an den ältesten Fahrer, Hubert Heinrichs (79) aus Erkelenz, der einen Chevrolet Tourer von 1932 präsentierte, sowie an den jüngsten Fahrer, Ren Gradissen (19) aus Gangelt, der einen Mercedes-Benz 190 D von 1960 steuerte.

Der Siegerpokal für den Concours d´Elegance war vom Zeitungsverlag Aachen gestiftet worden. Regionalredakteur Dieter Schuhmachers erfreute damit Bardo Reugels und Fred Vohsdahl aus Mönchengladbach, die mit einem wunderschönen Jaguar XK120 OTS aus dem Jahr 1953 für Aufsehen sorgten.

Nachdem schon in den vergangenen Jahren immer wieder viele Teilnehmer bei der Zieldurchfahrt von ihren Eindrücken berichtet und von reizvollen Landschaften, historischen Orten und freundlichen Menschen geschwärmt hatten, wollte der Heinsberger Tourist-Service (HTS) diesmal von ihnen gerne wissen: „Die Freizeit-Region Heinsberg ist eine Reise wert, weil...”. 60 der 135 Oldtimer-Teams machten bei diesem Sloganwettbewerb mit. Kreisdirektor Peter Deckers als Vorsitzender des HTS hatte bei der Auswahl des originellsten Slogans die Qual der Wahl und entschied sich schließlich für den Slogan von Nils Renke aus Erkelenz: „Die Freizeit-Region Heinsberg ist eine Reise wert, weil es hier so schön ist. Flach ist schick!”

Der Kreisdirektor übergab den HTS-Pokal an Ford-Taunus-Fahrer Nils Renke. Und der Kreisdirektor hörte lobende Worte für die Kreisverwaltung aus dem Mund von Rallye-Organisator Winfried Peters: Die Zusammenarbeit mit dem Straßenverkehrsamt in Heinsberg sei ausgezeichnet und funktioniere reibungslos.
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