Kreis Heinsberg - 814 Autofahrer sind zu schnell unterwegs

814 Autofahrer sind zu schnell unterwegs

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Kreis Heinsberg. Die Polizei Heinsberg startete am Mittwochwieder eine konzentrierte Kontrollaktion für mehr Verkehrssicherheit. An der Selfkantstraße in Saeffelen wurden rund 40 Pkw, Lkw, Transporter und Zweiräder unter die Lupe genommen.

Ein Pkw fiel auf, weil der Anhänger nicht nur zu 30 Prozent überladen war, sondern auch die Reifen des Pkw kein Mindestprofil aufwiesen. Zudem stand der 31-jährige niederländische Fahrer des Gespanns unter Drogeneinwirkung und besaß keinen Führerschein. Anzeigen wurden auch gegen drei Fahrer ohne Fahrerlaubnis erstattet. Ein 44-jähriger Autofahrer aus Sittard stand zudem unter Drogeneinfluss.

Anzeigen gab es außerdem unter anderem wegen mangelhaft gesicherter Ladung und wegen der Handynutzung während der Fahrt. Auch an einer anderen Kontrollstelle – auf der L 410 bei Kleinwehrhagen – wurden in einem stark befahrenen Baustellenbereich innerhalb weniger Stunden 814 Pkw- und Lkw- Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen.

Erlaubt sind dort laut Polizei aufgrund der Gefahrensituationen und zum Schutz der Baustellenarbeiter 30 km/h. Insgesamt waren 30 Prozent aller Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Trauriger Spitzenreiter war ein Pkw-Fahrer mit 96 km/h. 145 Überschreitungen waren so hoch, dass sie ein Bußgeld samt Punkten in Flensburg zur Folge haben werden; 17 Fahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.

Am Donnerstag gab es eine weitere Kontrollaktion – vorrangig zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität. Die Überprüfungen konzentrierten sich diesmal auf Übach-Palenberg, Gangelt, Erkelenz und Hückelhoven. Im Verlauf des Tages wurden 182 Fahrzeuge angehalten und 218 Personen überprüft. Bei der Kontrolle eines VW flüchtete der Beifahrer plötzlich zu Fuß. Den Polizeibeamten gelang es jedoch, ihn zu ergreifen.

Bei der Nachschau fanden die Beamten eine kleinere Menge Betäubungsmittel, die der Mann bei seiner Flucht weggeworfen hatte. Beide Fahrzeuginsassen, ein Gangelter (32) und ein Wassenberger (25), wurden festgenommen, nach der Vernehmung aber wieder entlassen.

Die Polizei stellte das Rauschgift sicher und fertigte eine Anzeige. Auch in anderen Fällen waren Anzeigen und Verwarngelder fällig. Vor allem hätten sich aber aus dem Einsatz mehrere Feststellungen ergeben, die für weitere Ermittlungen zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität bedeutsam sein könnten, so die Polizei-Pressestelle am Abend.

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